: Hochwasserschutz an der Elbe – weit vorangekommen, aber zwei Problemabschnitte gibt es noch
Großer Bahnhof am Freitag, 19. August, in Mühlberg. Die Stadt erinnert an das später als Jahrhundertflut benannte Elbe-Hochwasser im Jahr 2002. 20 Jahre später ist im Hochwasserschutz viel passiert. Zwei Problemstellen sind geblieben.
Die Stadt Mühlberg ist weit vorangekommen mit dem Hochwasserschutz. Aber es gibt auch noch immer Problemabschnitte. Bei Martinskirchen ist der Deichverteidigungsweg auf etwa 200 Meter Länge nicht asphaltiert. Zudem ist dort der Elberadweg unterbrochen. Hintergrund sind Eigentumsauseinandersetzungen. Für den links abgesperrten Privatbereich ist ein Betretungsverbot ausgesprochen worden.
Frank Claus
Es geht auch anders: Bei Altbelegern ist hinter einem Privatgrundstück eine Spundwand gesetzt worden. Der Deichverteidigungsweg verläuft auf der Dammkrone.
Frank Claus
Einen Wall aus mit Sand gefüllten Zuckersäcken errichten Bundeswehrsoldaten am 17. August 2002, um die Zuckerfabrik Brottewitz bei Mühlberg vor dem Hochwasser zu schützen. 20 Jahre später erinnert die Stadt Mühlberg an das später als Jahrhundertflut benannte Elbe-Hochwasser im Jahr 2002. (Archivfoto)