: In Cottbus studiert und in Berlin als Fluchthelfer Tunnel gegraben
Die wahre Geschichte des legendären Tunnels 57, mit dem Fluchthelfer die Berliner Mauer untergraben haben, kennt Joachim Neumann gut. Der 82-Jährige, der damals in Cottbus studiert hat, ist einer der Tunnelbauer. Und er weiß die Wahrheit über einen Mord.
Joachim Neumann (82) aus Berlin hat in Cottbus studiert, als die Mauer gebaut wurde. Die Geschichte seiner Flucht und als Tunnelbauer hat er im Menschenrechtszentrum Cottbus erzählt.
Kathleen Weser
Sylvia Wähling im Menschenrechtszentrum Cottbus im Gespräch mit Joachim Neumann. Der Berliner hat den legendären Tunnel 57 mitgebaut und DDR-Bürgern zur Flucht in den Westen verholfen.
Kathleen Weser
13. August 1961: Bürger in Westberlin schauen in Berlin-Neukölln bei der Errichtung der Grenzmauer zu.
Archiv/dpa
13. August 2021: 60. Jahrestag des Mauerbaus an der Bernauer Straße in Berlin. An der Gedenkveranstaltung hat auch Joachim Neumann teilgenommen. Er hat mehrere Tunnel nach Westberlin mit gebaut und Menschen aus Ostberlin die Flucht ermöglicht.
Ralf Müller/imago-images
August 1961 in Berlin: Arbeiter erhöhen die Sektorensperre an der Bernauer Straße. Die Mauer wird wenig später von Fluchthelfern erstmals untergraben.
Bildarchiv / dpa
Das Archivbild vom 28. Oktober 1961 zeigt sowjetische Panzer am Sektorengrenzübergang „Checkpoint Charlie" für Diplomaten und Ausländer in der Friedrichstraße. Nachdem amerikanischen Diplomaten der Übertritt der Sektorengrenze zur sowjetischen Zone der Stadt Berlin, für die eine gemeinsame Verwaltung der Alliierten vereinbart war, verwehrt wurde, gingen auf beiden Seiten Panzer in Stellung. Die Russen zogen schließlich ab. Die DDR-Propaganda schilderte das Gegenteil.