Jonas Eidukaitis ist der einzige Zeitzeuge einer grausamen Epoche, der noch in Cottbus lebt: Er ist als Wolfskind aus Ostpreußen nach Litauen geflüchtet. Wie lebt er heute, und was zeigt die Wolfskind-Ausstellung in der Oberkirche?
Jonas Eidukaitis vor der Karte, die die Flucht der Wolfskinder aus Ostpreußen (links), bis 1945 östlichster Landesteil des damaligen Deutschen Reiches und heute zu Russland und Polen gehörig, nach Litauen (rechts) zeigt. Die Ausstellung ist jetzt in der Cottbuser Oberkirche zu sehen.
Michael Helbig
Jonas Eidukaitis (l.) mit Wolfgang Bialas (r.), der ihn seit etwa zehn Jahren in Cottbus betreut, und Pfarrer Uwe Weise in der Ausstellung in der Cottbuser Oberkirche. Auch der Pfarrer hat familiäre Verbindungen zu einem Wolfskind.