„Die K29 bleibt“, schallt es über den Cottbuser Altmarkt. Vor dem Prozessauftakt am Landgericht haben Bewohner und Unterstützer des Wohnprojekts K29 in der Cottbuser Karlstraße für den Erhalt des Projekts demonstriert. Ein Investor hat das Gebäude gekauft, will nach Modernisierungen Mieterhöhungen durchsetzen. Auf Proteste von Bewohnern folgten Kündigungen, über die nun das Gericht entscheiden soll.
Der Protest verlagert sich kurz vor Verhandlungsbeginn um 11 Uhr auf den Gerichtsberg. Symbolisch hatten K29-Bewohner auf dem Altmarkt ein Wohnzimmer nachgebaut.

Cottbus

Seltenes Bild, seltene Klänge - vor dem Portal zum Landgericht haben sich die Bewohner und Unterstützer des Wohnprojekts K29 versammelt. Banner am Gerichtsgebäude unterstreichen die Forderung: K29 soll bestehen bleiben. Mit Pappkartons haben die Demo-Teilnehmer den Altbau in der Karlstraße nachgebaut. Aus Boxen kommt Musik. Prozessbeteiligte müssen gleich daran vorbei.
Der Karlstraßenverein macht sich mit einer Demonstration auf dem Cottbuser Altmarkt für den Erhalt des Wohnprojektes K29 stark.
Der Karlstraßenverein macht sich mit einer Demonstration auf dem Cottbuser Altmarkt für den Erhalt des Wohnprojektes K29 stark.
© Foto: Daniel Schauff