LR+LR+Leben in Cottbus
: Warum ein schwules Paar die Stadt frustriert verlässt

Cottbus wirbt um Fachkräfte. Ein schwules Paar wagt den Neuanfang an der Spree. Doch ein schwerer Angriff zwingt sie zum Umdenken.
Von
Heike Reiß
Cottbus
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Wandbild Bunter Bahnhof: Graffiti-Kunst am Bunten Bahnhof
Der Cottbuser Künstler Dirk Hiekel hat die Fassade des Bunten Bahnhofes verschönert und ein 13 Meter langes  großes Wandbild mit der Cottbuser Stadtsilhouette geschaffen. Dirk Hiekel, auch bekannt unter dem Namen „Koenichson“ hat im Auftrag der Deutschen Bahn (DB) auf einer Fläche von rund 60 Quadratmetern die Cottbuser Skyline neu in Szene gesetzt und um das in direkter Nachbarschaft gelegene ICE-Werk erweitert. Rund drei Wochen hat der Cottbuser Graffiti-Künstler an dem großformatigen Werk gearbeitet. 
Neben dem Spremberger Turm, der Oberkirche St. Nikolai und dem Amtsgericht reihen sich auf dem großflächigen Wandbild unter anderem das Wappentier der Stadt Cottbus, der Krebs, und die Kunsthalle Lausitz sowie der Aussichtsturm Merzdorf am Cottbuser Ostsee ein. Die Schriftzüge der Image-Kampagnen der Stadt Cottbus „Boomtown Cottbus“ sowie der Wirtschaftsregion Lausitz „Die Lausitz. Krasse Gegend“ runden das Kunstwerk ab. Während der feierlichen Übergabe des Wandbildes betonte Ministerin Kathrin Schneider, dass das Werk die  enge Zusammenarbeit zwischen der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, der Stadt Cottbus und der Deutschen Bahn für den Strukturwandel in der Lausitz symbolisiere.

Graffiti-Kunst am Bunten Bahnhof: Cottbus wirbt um neue Einwohner, die sich dauerhaft in der Lausitzmetropole niederlassen. Auf ein schwules Paar, das diesen Schritt getan hat, gab es einen Angriff.

Michael Helbig