Wirtschaft
: Wankel Supertec forscht in Cottbus mit Uni-Nachwuchs

Vor allem innovationsfreudige und starke kleine Unternehmen sollen den Strukturwandel in der Lausitz nach der Kohle mit wuppen. Das Unternehmen Wankel Supertec ist ein Schrittmacher.
Von
kw
Cottbus
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Oberbürgermeister Holger Kelch (CDU/r.) im Gespräch mit Wankel SuperTec-Geschäftsführer Holger Hanisch.

Laura Koal/Stadt Cottbus

Oberbürgermeister Holger Kelch setzt im Lausitzer Strukturwandel auf die Innovationsfähigkeit heimischer Unternehmen. „Wir können stolz sein auf das, was Unternehmer hier in den zurückliegenden Jahren aufgebaut haben“, sagte er bei einem Besuch bei Wankel SuperTec in Cottbus. Die zehn Mitarbeiter um Geschäftsführer Holger Hanisch erforschen und entwickeln dieselgetriebene Wankel-Motoren und Wasserstoff-Antriebe.

Das Unternehmen ist vor 20 Jahren von Prof. Ernst Sigmund, damals Präsident der heutigen Brandenburgischen-Technischen Universität (BTU) Cottbus – Senftenberg gegründet worden. Größter Auftraggeber ist inzwischen die Deutsche Bahn. Die Cottbuser Firma arbeitet auch international mit Partnern in Frankreich, den USA, China und Brasilien zusammen. Beschäftigt sind unter anderem Absolventen der Lausitzer Uni und der TU Dresden.