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: Darum kämpft die WG in der Karlstraße weiter vor Gericht

Seit Jahren kämpft das Wohnprojekt K29 in der Cottbuser Karlstraße gegen den Berliner Investor. Worum geht es im nächsten Gerichtstermin?
Von
Mariya Druzyaka
Cottbus
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Auch vor dem Landgericht Cottbus protestierten Bewohner und Sympathisanten des alternativen Wohnprojekts Karlstraße 29 gegen Verdrängung und Mietwucher.

Eine Kundgebung mit Bewohnern und Sympathisanten auf dem Altmarkt und vor dem Landgericht in Cottbus begleitete am Freitagvormittag den Gerichtsprozess um das alternative Wohnprojekt Karlstraße 29. Für die Bewohnerinnen und  Bewohner der K29, des Wohn- und Kulturprojektes in der Karlstraße 29, began das neue Jahr mit einem weiteren Gerichtsprozess. Nach dem Scheitern der vorangegangenen juristischen Auseinandersetzung versucht der Berliner Eigentümer nun über einen weiteren Prozess seine Pläne zur Modernisierung des Hauses durchzusetzen. Die zu erwartenden Mietkostensteigerungen wären nach Meinung der Bewohner erheblich und die Veränderung der Struktur des Hauses das Ende des bunten Projektes. Im schlimmsten Falle stünden 13 Erwachsene, ein Kleinkind und ein alter Kater in naher Zukunft auf der Straße. Für die Stadt würde das zugleich den Verlust eines wichtigen Kulturortes der ohnehin kleinen alternativen Szene in Cottbus bedeuten.

Der Konflikt um das Wohnprojekt K29 in der Karlstraße in Cottbus spitzt sich zu: Ein Investor plant Modernisierungen, Bewohner kämpfen für bezahlbare Mieten und Vielfalt. Ein Gerichtstermin bringt neue Unsicherheit ins Haus.

Michael Helbig