Wetter in Cottbus
: Entwarnung – Gießen mit Wasser aus der Spree wieder erlaubt

Bei anhaltender Trockenheit verbietet die Stadt Cottbus die Entnahme von Wasser aus der Spree und anderen Gewässern. Jetzt bringt der Regen Entwarnung.
Von
Luise Mösle
Cottbus
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An heißen Sommertagen bei Sonnenaufgang gießen: ARCHIV - 12.06.2020, Nordrhein-Westfalen, Mülheim: Pflanzen brauchen keine Dusche. Es ist besser für sie, wenn das Gießwasser direkt an die Erde über ihre Wurzeln gegeben wird. (zu dpa: «Große Neugier auf kleine Gärten: Offene Gartenpforten im Ruhrgebiet») Foto: Roland Weihrauch/dpa/dpa-tmn +++ dpa-Bildfunk +++

Zum Gießen darf in Cottbus wieder Wasser aus der Spree und anderen Oberflächengewässern gepumpt werden.

Roland Weihrauch/dpa-tmn/dpa
  • Stadt Cottbus hebt Verbot zur Wasserentnahme aus der Spree und anderen Gewässern auf.
  • Regen und mildere Temperaturen verbessern die Wasserlage spürbar.
  • Spree führt in Leibsch wieder 8,9 Kubikmeter Wasser pro Sekunde (Stand: 16. Juni 2025).
  • Maßnahmen wegen Niedrigwasserstufen 1 und 2 sind nicht mehr nötig.
  • Kleingärtner dürfen wieder Wasser pumpen, Gräben werden erneut befüllt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ende Juni hat die Stadt Cottbus die Nutzung von Wasser aus der Spree und anderen oberflächlichen Gewässern im Stadtgebiet verboten. Zunächst hat das Verbot nur tagsüber gegolten, später auch nachts. Der Grund: Wegen der anhaltenden Trockenheit hat die Spree viel zu wenig Wasser geführt.

Jetzt können vor allem Kleingärtnerinnen und -gärtner aufatmen. Ab sofort darf wieder Wasser aus der Spee und anderen Gewässern in Cottbus gepumpt werden. „Aufgrund flächendeckender Niederschläge im Einzugsgebiet der Spree in Verbindung mit milderen Temperaturen hat sich die wasserwirtschaftliche Situation verbessert“, begründet Stadtsprecherin Mary-Ann Basto die Entscheidung.

Deshalb führt die Spree in Cottbus wieder genug Wasser

Ausschlaggebend für die Entwarnung ist, dass die Spree durch den Regen der vergangenen Tage wieder ausreichend Wasser führt. Am Spreewehr in Leibsch im Unterspreewald fließen im Mittel der letzten Woche 8,9 Kubikmetern Wasser pro Sekunde (Stand 16. Juni 2025). „Maßnahmen gemäß Niedrigwasserstufe 2 und 1 sind daher nicht mehr erforderlich“, so Basto.

Auch in die Gräben in Cottbus kann wieder Wasser eingeleitet werden. Dies musste während der Trockenheit beschränkt werden, um zu vermeiden, dass der Pegel der Spree noch weiter absinkt. Diese Maßnahme zum Schutz vor Beeinträchtigungen des Wasserhaushalts und des ökologischen Zustands, sind nicht mehr erforderlich, bestätigt die Stadtsprecherin.