Am ersten Sonntag des Jahres ist Glätte und Schnee in Sachsen und Brandenburg angekommen. Der Deutsche Wetterdienst hatte für die Morgenstunden von Sachsen kommenden leichten Schneefall vorausgesagt. Der hat inzwischen fast überall in der Lausitz und im Elbe-Elster-Land zu einer geschlossenen Schneedecke geführt. In den Sozialen Netzwerken haben schon viele zum Beispiel ihre Eindrücke aus dem verschneiten Cottbus und dem Spreewald geteilt. Tagsüber soll es laut Deutschem Wetterdienst in Brandenburg und Sachsen weiter nebelig-trüb und bedeckt bleiben, zeitweise komme es zu Schneeregen oder Schnee.

Polizei warnt wegen Schnee und Eis vor glatten Straßen

Das Wetter hat aber auch seine tückische Seite: Die Polizei warnt wegen des Schneematsches und den Temperaturen um den Gefrierpunkt vor glatten Straßen. Nach Angaben der Polizeidirektion Süd gab es am Morgen noch wenig Behinderungen - es waren aber auch nicht viele Menschen unterwegs. Probleme bereiteten nur einige umgestürzte Bäume unter anderem in Neuhausen (Spree-Neiße) und Prösen (Elbe-Elster), die unter der Schneelast nachgaben und Straßen versperrten.
Die Polizei weist darauf hin, dass die Autofahrer die Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anpassen sollen. „Ohne Winterreifen sollte nun niemand mehr unterwegs sein. Vor Fahrtantritt sind Fahrzeuge vollständig von Schnee und Eis zu beräumen! Das heißt alle Scheiben sollten freie Sicht bieten und Schnee ist auch vom Dach und der Motorhaube zu kehren. Denken Sie an Frostschutzmittel“, teilt die Polizei Sachsen auf Twitter mit.

Schnee kann bis Mitte der Woche immer wieder fallen

Bis Mitte nächster Woche kann es immer wieder etwas schneien bei Temperaturen um die 0 Grad, wie der Meteorologe sagte. Danach werde es mit minus zwei bis minus fünf Grad tagsüber sogar etwas frostig. „Nach dem deutlich zu warmen Dezember kommen wir jetzt ein bisschen in den Normalbereich“, sagte ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. Immerhin, zum Rodeln und Schneemann-Bauen reicht es. Aber der Winter bleibt nur ein Intermezzo. „Um den 11./12. Januar wird es schon wieder deutlich milder.“