Aufgrund der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen und der geltenden Verordnung des Landes wird der Cottbuser Weihnachtsmarkt, der am 22. November öffnen und bis zum 23. Dezember laufen wird, neuen Regelungen unterliegen. Das hat die Stadt am Freitag angekündigt. Sie setzt auf Weihnachtsinseln.
„Ich bin froh, dass wir den Weihnachtsmarkt der 1000 Sterne haben werden“, so Thomas Bergner, Leiter des Verwaltungsstabes, mit Blick auf das aktuelle Situation. Die Einschränkungen seien nicht so gravierend, dass sie eine vorweihnachtliche Atmosphäre verhindern würden. Bergner: „Zusammenhalt zeigt sich im vernünftigen und rücksichtsvollen Umgang miteinander.“

So sehen die aktuellen Corona-Regeln aus

Alle Weihnachtsmarkt-Teilflächen werden eingezäunt, sodass der Besucherstrom kontrolliert werden kann. Zum Weihnachtsmarkt werden in diesem Jahr der Altmarkt, der Postparkplatz, ein Weihnachtsgarten rund um die Synagoge am Schlosskirchplatz, Teile des Platzes am Stadtbrunnen sowie die Flaniermeile zwischen Stadthallenvorplatz und Blechen-Carré gehören. In der Sprem wird es lediglich einige Angebote insbesondere der Cottbuser Händler geben.
Auf allen Weihnachtsinseln werden Kontaktdaten der Besucher erfasst. Wer das einmal an einer Stelle erledigt hat, ist für den gesamten Tag registriert. Nach jetziger Rechtslage sei laut Stadt für den Zutritt kein Testnachweis erforderlich, jedoch werde eine strikte Besucherbegrenzung durchgeführt. Der Zutritt nach 2G oder 3G sei in Abhängigkeit der neuen Eindämmungsverordnung nach dem 5. Dezember möglich.