Weihnachtsbaumwerfen in Cottbus: Weitwurf in Ströbitz – wer wirft Weihnachtsbaum am weitesten?

Mit voller Kraft wirft ein Mann beim Weihnachtsbaumweitwurf der Ströbitzer Feuerwehr einen Baum. Das Spektakel hat in Cottbus Tradition.
Frank Hammerschmidt/dpa- In Cottbus wird jedes Jahr das Weihnachtsbaumwerfen veranstaltet.
- Der Sieger von 2025 warf seinen Baum 8,80 Meter weit.
- Der Rekord liegt bei über zehn Metern.
- Es gibt auch Weltmeisterschaften im Weihnachtsbaumwerfen.
- Das Event zieht viele Zuschauer an und wird von der Feuerwehr organisiert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ziemlich verrückt: Nach dem Fest werden in Cottbus die Weihnachtsbäume auch noch geworfen. Und das so weit wie möglich. Das von der Feuerwehr Ströbitz initiierte Spektakel hat Tradition. Die Cottbuser sind nicht die einzigen mit dieser kuriosen Idee. Es gibt sogar Weltmeisterschaften in der nicht ganz ernstzunehmenden Sportart. Die spannende Frage: Wie weit fliegt so ein Baum, und warum muss er das überhaupt?
Auf 8,80 Meter kommt der Sieger des Wettkampfes im Jahr 2025. Er ist Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Ströbitz und hat sich mit seiner Weite an die Spitze des 93 Teilnehmer zählenden Starterfelds setzen können. Um jeden Meter wird am Samstag (11. Januar 2024) gekämpft – trotz Kälte, Wind und Schnee.
Zu den Startern gehört auch Werner Kaufhold. Er sei früher Diskuswerfer gewesen, wie er erzählt. „Wenn ich mich drehen könnte, würde ich weiterkommen“, sagt er. Der Platz ist einfach zu klein dafür. Also versucht er es anders. Er wirft den Weihnachtsbaum wie einen Sperr und kommt auf 6,80 Meter, sein bisher Versuch.
„Der Rekord liegt bei etwas mehr als zehn Metern“, erzählt Michael Möbes, stellvertretender Ortswehrführer bei der Feuerwehr Ströbitz. Das habe ein Kind vor einigen Jahren geschafft, allerdings mit reichlich Rückwind als Unterstützung.
Weihnachtsbaum-Weitwurf in Cottbus – das steckt dahinter
Das Spektakel in Cottbus, das seine 10. Auflage erlebt, zieht viele Schaulustige an. Doch auch anderenorts fliegen zum Jahresanfang Weihnachtsbäume durch die Luft. In der Gemeinde Weidentahl (Rheinland-Pfalz) werden sogar Weltmeisterschaften im Weihnachtsbaumwerfen ausgetragen – im Rahmen des Knutfestes. Ikea lässt also grüßen
Der Weltrekord für den als Dreikampf ausgetragenen Wettbewerb liegt bei 25,01 Metern und stammt aus dem Jahr 2016. Die Weihnachtsbäume müssen dabei über eine Latte (Hochwurf), geschleudert (Hammerwurf) und weit (Sperrwurf) geworfen werden.
Die Menschen in Ströbitz sind pragmatisch. „Bei uns lagen die Weihnachtsbäume vor zehn Jahren immer auf dem Müllplatz der Feuerwehr“, erzählt Michael Möbes. Die Angst, dass bei einem Brand auch das Gerätehaus der Feuerwehr betroffen sein könnte, sei groß gewesen. „Also haben wir ein spaßiges Event daraus gemacht“, sagt er. Die Bäume werden anschließend entsorgt.










