: Wie eine Cottbuser WG nach der Living Room Gallery aussieht
Werden es die Fische überleben? Hunderte wildfremde Menschen streifen für zwölf Stunden durch die Privatwohnung von vier Cottbusern. Wie eine WG die Kunstausstellung „Living Room Gallery“ erlebt und wie die Wohnung nach dem Besucheransturm aussieht.
Christoph Kraatz (36, Architekt) ist einer der vier WG-Bewohner in der Virchowstraße 17.
Anja Hummel
Auf dem Balkon durfte während der Living Room Gallery geraucht werden. Vorher: drei einsame Zigaretten im Aschenbecher.
Anja Hummel
Auf dem Balkon durfte während der Living Room Gallery geraucht werden. Nachher: Nicht überraschend, dass die Aschenbecher überquillen.
Anja Hummel
Mitten im Badezimmer haben Specki, Dine und Mad Max ihr Zuhause. Auch sie haben das zwölfstündige Gewusel gut überstanden.
Anja Hummel
Vorher wie nachher - alle Bücher sind noch da. Einer der WG-Bewohner hat sie für die Zeit der Ausstellung gut sichtbar auf seinem Hochbett platziert.
Anja Hummel
Nach der Ausstellung haben die fleißigen Aufräumer die ein oder andere (Bier)Flasche zwischen Sofa und Couchtisch entdeckt.
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Der WG-Kühlschrank war vorher und nachher gleichermaßen gut gefüllt. Die Gäste haben sich nicht an Senf, Butter und Wein vergriffen.
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Zahnpasta, Deo, Handcreme: Die WG-Bewohner haben ihr Bad für die Besucher von der authentischsten Seite gezeigt. Weggekommen ist nichts.
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Ein Hochbett ist ziemlich praktisch - nicht nur zm Schlafen, sondern auch zum Verstauen von Möbeln und Kisten.
Anja Hummel
Living Room Gallery 2020: Mehrere Hundert wildfremde Menschen sind von morgens um 10 bis abends 22 Uhr durch die privaten Räume der WG gelaufen und haben sich die Kunstwerke angeschaut.