LR+LR+Volksverhetzung in Cottbus
: Nach Corona-Demo – Mann steht wegen Armbinde vor Gericht

Er hat eine Fahne mit einem gelben Stern und dem Aufdruck „ungeimpft“ durch Cottbus getragen. Dafür steht ein Mann aus Hohenbocka nun vor Gericht. So verteidigt ihn sein Anwalt.
Von
Bodo Baumert
Cottbus
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Nicht nur in Cottbus, auch in Berlin tragen Demonstranten solche Armbinden mit einem Symbol, das an einen Judenstern erinnern soll.

05.04.2021, Berlin: Bei einer Demonstration gegen die Einschränkungen durch die Pandemie-Maßnahmen der Bundesregierung am Brandenburger Tor trägt ein Teilnehmer eine Armbinde mit einem gelben Stern, der an einen Judenstern erinnern soll, mit der Aufschrift «Ungeimpft». (zu dpa «2020 weniger antisemitische Gewalt - Mehr Schändungen und Online-Hass») Foto: Christophe Gateau/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Symbolfoto: Fahnen und Armbinden mit einem Symbol, das an einen Judenstern erinnern soll, und dem Aufdruck „ungeimpft“ sind 2021 häufiger bei Demonstration gegen die Einschränkungen durch die Pandemie-Maßnahmen getragen worden. Die Staatsanwaltschaft Cottbus sieht darin eine Verharmlosung des Holocausts und Volksverhetzung und hat einen Mann angeklagt.

Christophe Gateau/dpa