Verkehr in Cottbus: Raser in Sachsendorf mit 94 km/h vor Grundschule geblitzt

In den ersten beiden Wochen des neuen Schuljahres fanden Geschwindigkeitskontrollen vor Grundschulen in Cottbus statt. So sieht die Bilanz aus.
Hendrik Schmidt/dpa- Fahrer in Cottbus mit 94 km/h vor Grundschule geblitzt – erlaubt waren 50 km/h.
- Strafe: 400 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg, 1 Monat Fahrverbot.
- 24.323 Fahrzeuge kontrolliert, 900 Verstöße festgestellt.
- Fokus auf Geschwindigkeitsüberwachung und falsches Parken im Schulumfeld.
- Stadt lobt Eltern für mehr Rücksicht und alternative Parkmöglichkeiten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In den ersten beiden Wochen des neuen Schuljahres hat die Stadt Cottbus unter anderem in Zusammenarbeit mit der Polizei den Verkehr vor den Grundschulen kontrolliert. Trauriger Spitzenreiter war ein Raser, der am 18. September 2025 an der Regine-Hildebrandt-Grundschule in Sachsendorf erwischt wurde. 94 Stundenkilometern (km/h) wurden gemessen. Erlaubt sind hier 50 km/h.
Darüber hat jetzt Stadtsprecher Jan Gloßmann informiert. Den Fahrer erwarten demnach ein Bußgeld in Höhe von 400 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Etwa 137 Stunden Messzeit seien in den ersten beiden Schulwochen für die Überwachung des fließenden Verkehrs im unmittelbaren Umfeld von Schulen und auf Schulwegen aufgebracht worden. Nach Rathausangaben wurde dabei die Geschwindigkeit von insgesamt 24.323 Fahrzeuge erfasst. 900 davon waren zu schnell unterwegs.
Neben Geschwindigkeitskontrollen und mobile Dialogdisplays vor Grundschulen, die das Tempo anzeigen, hätten aber auch falsch abgestellte Fahrzeuge und das Verhalten im Hol- und Bringeverkehr der Kinder im Fokus gestanden. Dabei wurde auf das Halten in zweiter Reihe, das Blockieren von Gehwegen und das Parken im Halteverbot hingewiesen – Verstöße, die die Sicherheit der Kinder erheblich gefährden können.
Deshalb wurden auch Eltern von Grundschülern verwarnt
Lediglich neun kostenpflichtige Verwarnungen mussten ausgesprochen werden, so Gloßmann. Gründe waren vor allem unerlaubtes Halten im Halteverbot oder auf Gehwegen.
Im Vergleich zu den Vorjahren zieht die Stadt ein erfreuliches Fazit. Jan Gloßmann: „Viele Eltern nutzten bewusst alternative Parkmöglichkeiten in einiger Entfernung zur Schule und begleiteten ihre Kinder zu Fuß.“
