Urlaub in Cottbus: Probeliegen für Kreuzfahrt am Stadtbrunnen – so geht’s

Mitten in Cottbus können Interessierte in einer Kabine ausprobieren, wie es sich im Urlaub auf einer Kreuzfahrt anfühlt.
Marc Klein- Cottbus: Probeliegen in einer Aida-Kreuzfahrtkabine am Stadtbrunnen bis 11. April.
- ADAC-Reisebüro bietet Urlaubsstimmung mit originalgetreuer Aida-Perla-Balkonkabine.
- Kreuzfahrt boomt in Deutschland, Nachfrage steigt auch in Cottbus.
- Naturschutzverbände kritisieren Belastung durch Kreuzfahrten; Maßnahmen unzureichend.
- Besuchszeiten: 1. April von 15-17 Uhr, sonst 10-17 Uhr, Sonntag geschlossen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Kreuzfahrt-Geschäft boomt in Deutschland. In Cottbus können Interessierte jetzt auf dem Platz am Stadtbrunnen (ehemals Heronplatz) in Urlaubsstimmung kommen. Das ADAC-Reisebüro aus der Sprem „ankert“ dort vom 1. bis 11. April mit einer Aida-Kreuzfahrtkabine.
Dabei handelt es sich um eine originalgetreue Aida-Perla-Balkonkabine, sagt Claudia Löffler vom ADAC Berlin-Brandenburg. Probeliegen im Doppelbett und Entspannen auf dem Sofa seien möglich. Schließlich sollen die Cottbuser in Urlaubsstimmung kommen. Die Show-Kabine kann am 1. April von 15 bis 17 Uhr besucht werden, an den anderen Tagen von 10 bis 17 Uhr. Nur am Sonntag bleibt sie verschlossen.
Die Kreuzfahrt wird in Cottbus und bundesweit immer beliebter
Die Nachfrage nach Kreuzfahrten sei auch in Cottbus stark gestiegen, sagt ADAC-Reisebüroleiterin Susann Käppler. Der Anteil der Kreuzfahrten an allen verkauften Reisen 2024 liege bei gut 30 Prozent.
Laut Spitzenverband der deutschen Reisewirtschaft boomen Kreuzfahrten. Demnach wurden 2023 mit etwa 3,7 Millionen Reisenden auf Meeren und Flüssen die Zahlen vor der Corona-Flaute erreicht.
Bei Naturschutzverbänden stehen Kreuzfahrten wegen ihrer Belastung für Klima und Umwelt in der Kritik. Erste Maßnahmen würden zwar ergriffen, so der Nabu, reichten jedoch bei Weitem nicht aus. Der Verband kritisiert, dass einige Kreuzfahrt-Unternehmen erst 2050 klimaneutral agieren wollten.
