Unwetter in Spree-Neiße: Feuerwehr rückt zu Einsätzen in Kolkwitz aus - Unfall auf A15 bei Forst

Über die Gemeinde Kolkwitz im Landkreis Spree-Neiße zog ein schweres Unwetter. Die Feuerwehr musste zu mehreren Einsätzen unter anderem wegen abgeknickter Äste und umgestürzter Bäume ausrücken.
Luca Woitow/Blaulichtreport LausitzHeftige Regenfälle und Gewitter haben am Donnerstag (27. Juni) in weiten Teilen Brandenburgs erneut zu Feuerwehreinsätzen und Verkehrsbehinderungen geführt. Einige Straßen und Schienen mussten wegen umgestürzter Bäume und Überflutungen gesperrt werden.
So zog das Unwetter am Abend auch über Cottbus und die Gemeinde Kolkwitz im Landkreis Spree-Neiße. Ab 20.40 Uhr musste die Feuerwehr dort zu mehreren Hilfeleistungseinsätzen wegen heruntergefallener Äste und umgestürzter Bäume ausrücken. Auf den dortigen Bahnlinien – unter anderem zwischen Cottbus und Forst sowie nach Berlin und Leipzig – kam es deshalb zu Einschränkungen des Zugverkehrs.
Längster Feuerwehreinsatz auf Rubener Weg in Kolkwitz
Den längsten Einsatz hatte die Feuerwehr auf dem Rubener Weg Ecke Waldweg. Dort drohten mehrere Bäume auf die Straße zu fallen. Ein großer Ast fiel in eine Telefonleitung. Die Feuerwehr Kolkwitz war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort und wurde durch die Berufsfeuerwehr Cottbus und deren Drehleiter unterstützt.

Am längsten war die Feuerwehr auf dem Rubener Weg Ecke Waldweg in Kolkwitz mit dem Aufräumen nach dem Unwetter beschäftigt.
Luca Woitow/Blaulichtreport LausitzDie Aufräumarbeiten der Feuerwehr aufgrund des schweren Unwetters zogen sich bis in die späte Nacht hinein. Personen wurden nicht verletzt.
Unfall aufgrund des Unwetters auf A15 bei Forst
Auf Grund des Unwetters kam es am Donnerstagabend zudem zu einem Unfall auf der Autobahn A15 zwischen Roggosen und Forst. Ein Kia-Fahrer war dort gegen 19.15 Uhr in seinem Auto unterwegs. Plötzlich verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam nach links von der Fahrbahn ab, prallte zunächst gegen die Mittelleitplanke und kam dann auf dem Standstreifen zum Stehen. Laut Polizei hatte der Mann die Fahrbahnverhältnisse missachtet. Er sei bei plötzlichem starken Regen mit unangepasster Geschwindigkeit gefahren. Gerade Starkregen erhöhe die Gefahr von Aquaplaning, so die Polizei weiter.

Aufgrund des Unfalls war die Autobahn A15 für mehr als eine Stunde gesperrt.
Jonas Lehmann/Blaulichtreport LausitzBei dem Unfall wurde der 30-jährige Fahrer verletzt. Der Rettungsdienst behandelte ihn an der Unfallstelle und brachte ihn anschließend in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und stellte den Brandschutz sicher.
Das Auto musste abgeschleppt werden. Es entstand laut Polizei ein Schaden von etwa 20.000 Euro. Im Zuge der Einsatzmaßnahmen musste die Autobahn für eine Stunde gesperrt werden.
