Uni-Medizin Cottbus
: 1,2 Milliarden fließen für den Aufbau der Forschung

Die neue Medizin-Uni in Cottbus wird sich mit der Gesundheitssystemforschung beschäftigen. Für den Aufbau stehen jetzt 1,2 Milliarden Euro bereit.
Von
Antje Posern
Cottbus
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Luft Med Univ MUL CTK Dezem 2024 : Luftaufnahme vom 29. Dezember 2024
Blick auf die Medizinische Universität Lausitz - Carl Thiem (MUL, CTK) von der Welzower Strasse aus

Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem in Cottbus bekommt vom Bund 1,2 Milliarden Euro für den Aufbau ihrer Forschungsinfrastruktur.

Michael Helbig
  • Cottbus erhält 1,2 Mrd. Euro vom Bund für die Medizinische Universität Lausitz.
  • Geld für Forschungsinfrastruktur, Gesundheitsstudie und Professuren.
  • Fokus auf Gesundheitsversorgung, Datenwissenschaften und Medizintechnologien.
  • Ab 1. Juli 2024: Stärkung der regionalen Gesundheitsforschung.
  • Ziel: Innovationen und verbesserte Gesundheitsversorgung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für die Entwicklung der neuen Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL) in Cottbus ist eine weitere wichtige Weiche gestellt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Aufbau der Forschungskapazitäten an der Medizin-Uni mit 1,2 Milliarden Euro. Dafür wird das Geld benötigt.

Der Milliardenbetrag stammt aus dem Fördertopf laut Investitionsgesetz Kohleregionen, womit der Strukturwandel gestärkt werden soll. Die zum 1. Juli 2024 gegründete Medizinische Universität in Cottbus leistet dafür einen wichtigen Beitrag und soll maßgeblich die Gesundheitsforschung und -versorgung in der Region stärken.

Geld für Uni-Medizin in Cottbus: Dafür wird es gebraucht

„Mit den Geldern werden wir in den nächsten Jahren unter anderem eine forschungsbezogene Infrastruktur aufbauen, eine über viele Jahrzehnte geplante Gesundheitsstudie Lausitz initiieren, erste Programme der Qualifikation des wissenschaftlichen Nachwuchses auf den Weg bringen und die von der Universitätsmedizin neu berufenen Professuren ausstatten“, sagt Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey, Gründungsvorstand Wissenschaft an der MUL.

Ziel sei es zum einen, die Forschung zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in einem übergreifenden medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Umfeld ermöglichen.  Zudem sollen Schwerpunkte für neue Wege in Datenwissenschaften und in der Entwicklung von Medizintechnologien gesetzt werden. Dafür werde ein interprofessionelles Zentrums für Gesundheitssystementwicklung aufgebaut. An dessen Etablierung seien alle Disziplinen der Medizinischen Universität Lausitz beteiligt.

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Neben der Ausbildung von dringend benötigten Ärzten wird sich das Cottbuser Universitätsklinikum in der Forschung schwerpunktmäßig mit der Gesundheitssystemforschung und der Digitalisierung des Gesundheitswesens befassen. Damit sollen langfristig Innovationen in der Gesundheitsforschung gesichert und die regionale Gesundheitsversorgung gestärkt werden.