Uni-Klinik Cottbus
: Hochleistungs-CT verändert die Notfalldiagnose

An der Uni-Klinik Cottbus sorgt jetzt neueste Siemens-CT-Technologie für verbesserte Bildqualität, weniger Strahlung und schnellere Diagnosen.
Von
Jan Siegel
Cottbus
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 Prof. Dr. med. Gero Wieners, Chefarzt Radiologie

Uni-Klinik Cottbus: Prof. Dr. med. Gero Wieners, Chefarzt Radiologie, spricht über die enormen Vorteilen der neuen Technik nicht nur für Notfall- und Tumorpatienten.

Rüdiger Hofmann/MUL-CT
  • Uni-Klinik Cottbus nutzt neues Siemens-CT: bessere Bilder, weniger Strahlung, schnellere Diagnose.
  • Prof. Dr. Gero Wieners: Laserführung erleichtert OP-Planung, Therapieentscheidungen.
  • Iterative Rekonstruktion zeigt feinste Strukturen – wichtig bei Tumoren, Gefäßen, Verletzungen.
  • In Notfällen wie Schlaganfall/Polytrauma: sehr kurze Untersuchungszeiten, minimalinvasive Eingriffe.
  • Kooperation seit Anfang 2024: 13.500 CTs/Jahr, KI, kardiale Software, digitale Versorgungsstruktur.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit einem leisen Summen beginnt die Zukunft in der Radiologie des Uni-Klinikums Cottbus. Ein hochmoderner Computertomograf (CT), entwickelt von den Fachleuten von Siemens Healthineers, ist jetzt im Institut für Radiologie und Neuroradiologie der Unimedizin in Betrieb gegangen. Für Patientinnen und Patienten, aber auch für die medizinischen Teams, bedeutet das einen gewaltigen Sprung nach vorn im Hinblick auf Diagnostik und Behandlungssicherheit.

Die Einführung des neuen CT ist der erste große Erfolg einer Innovationspartnerschaft, die die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem und der Hightech-Konzern Siemens Healthineers Anfang 2024 geschlossen haben.

Ziel dieser Kooperation ist es, sämtliche bildgebende Verfahren am Uni-Klinikum auf den neuesten Stand zu bringen und so zu helfen, die Gesundheitsversorgung in der Lausitz grundlegend zu modernisieren.

CT-Diagnostik und Künstliche Intelligenz am Uni-Klinikum Cottbus

„Das neue CT-Gerät bietet uns eine beeindruckende Bildqualität bei gleichzeitig deutlich reduzierter Strahlendosis“, sagt Prof. Dr. med. Gero Wieners, Chefarzt der Radiologie. „Das neue CT mit seiner speziellen Laserführung erleichtert unsere OP-Planung und Therapieentscheidungen maßgeblich.“ Dank spezieller Algorithmen zur sogenannten iterativen Rekonstruktion können selbst feinste Strukturen im Gewebe sichtbar gemacht werden – entscheidend etwa bei Tumordiagnostik, Gefäßveränderungen oder inneren Verletzungen.

Besonders in der Notfallmedizin, etwa bei Schlaganfällen oder Polytraumata, zählt jede Sekunde. In dieser Hinsicht glänzt das neue Gerät in Cottbus mit extrem kurzen Untersuchungszeiten und einer speziellen Laserführung, die auch gleich minimalinvasive Eingriffe und exakte OP-Planungen ermöglicht.

Rund 13.500 Untersuchungen pro Jahr sind mit dem neuen CT möglich – von der Onkologie über die Gefäßdiagnostik bis hin zur Schmerztherapie. „Wir können nun nahezu das gesamte Spektrum der modernen CT-Diagnostik abdecken“, so Prof. Wieners. Unterstützt wird das Team dabei durch modernste Anwendungen Künstlicher Intelligenz und eine leistungsstarke Software für kardiale Bildgebung, die präzise Nachberechnungen erlaubt.

So arbeiten Uni-Klinik in Cottbus und Siemens zusammen

Die Partnerschaft mit Siemens Healthineers reicht dabei weit über die bloße Gerätebeschaffung hinaus. Sie umfasst auch die Optimierung von Arbeitsabläufen und die Digitalisierung der gesamten Versorgungsstruktur.

Das Ziel dabei: Die Lausitz soll zur Modellregion für eine digitale und sektorübergreifende Gesundheitsversorgung werden. Mit dem Know-how von Siemens könnten Versorgungslücken gerade im ländlichen Raum geschlossen und die Unimedizin Lausitz zum Vorbild für ganz Deutschland werden, hatte es zum Start der Kooperation zwischen Siemens und dem Universitätskrankenhaus in Cottbus geheißen.