Unfall in Drebkau: Zwei Personen bei Bauarbeiten verschüttet

Bei Bauarbeiten auf einem Privatgrundstück im Drebkauer Ortsteil Casel sind zwei Personen von einer einstürzenden Mauer verschüttet worden. Ein Patient musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Dresden geflogen werden.
Sophie Meyer & Norman Hoffmann / Blaulichtreport Lausitz- Zwei Personen bei Grabungsarbeiten in Drebkau, Ortsteil Casel, verschüttet.
- Ein Verletzter per Rettungshubschrauber nach Dresden, der andere per Rettungswagen nach Cottbus gebracht.
- Alarmierung „Technische Menschenrettung“ am 13. Juli kurz nach 10 Uhr.
- Unfallursache aktuell unklar, Rettungskräfte vor Ort im Einsatz.
- Nähere Umstände des Unglücks noch in Klärung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kurz nach 10 Uhr ging am Sonntagvormittag, 13. Juli, die Alarmierung „Hilfeleistungseinsatz Technische Menschenrettung“ bei der Leitstelle Lausitz ein. Zwei Personen seien bei Erdarbeiten im Drebkauer Ortsteil Casel verschüttet worden.
Vor Ort bestätigte sich die Einsatzlage, wie ein Sprecher der Leitstelle gegenüber LR.de bestätigt. Beide Personen, ein 71-jähriger Mann und eine 46-jährige Frau, konnten aus der Situation befreit und dem Rettungsdienst zur Erstversorgung übergeben werden. Ein Patient ist mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Dresden gebracht worden. Für den zweiten Patienten wurde ebenfalls ein Rettungshubschrauber angefordert, er wurde dann aber doch mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Cottbus gebracht. Die Einsatzkräfte des Rettungshubschraubers fuhren im Rettungswagen mit.
Nach ersten Erkenntnissen waren der Mann und die Frau dabei, Baumaßnahmen an einer Mauer durchzuführen, als diese aus noch ungeklärter Ursache unkontrolliert einstürzte. Nach der Rettung der beiden wurde die restliche Mauer gesichert. Unterstützung erhielt die Drebkauer Feuerwehr von Einsatzkräften der Stadt Cottbus. Insgesamt waren 47 Einsatzkräfte vor Ort.
Warum die Polizei kein Strafverfahren einleitet
Wie die Polizei am 14. Juli mitteilt, handelt es sich nach aktuellem Ermittlungsstand um einen tragischen Unfall. „Der Unfall ist auf einem Privatgrundstück passiert und Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor. Deshalb wird kein Strafverfahren eingeleitet“, erklärt Polizeisprecher Maik Kettlitz. Die Ermittlungen sind damit abgeschlossen.
