Unfall in Cottbus: Streufahrzeug umgekippt – wenn die Helfer selbst Hilfe brauchen

Auf dem Nordring in Cottbus ist ein Streufahrzeug umgekippt und musste wieder aufgerichtet werden.
BLP/SappeckKurz nach 4 Uhr morgens ist auf dem Nordring in Cottbus zwischen der Lagune und dem Kreisel Burger Chaussee/Nordring/Pappelallee ein Streufahrzeug vom Weg abgekommen. Aufgrund der glatten Fahrbahn rutschte das Fahrzeug in den Straßengraben und kippte um.
Dabei wurde der Fahrer leicht verletzt. Er wurde noch vor Ort von einem Arzt untersucht und musste nicht ins Krankenhaus verbracht werden. An dem Lkw des Winterdienstes ist ein erheblicher Sachschaden entstanden.
Aus den umliegenden Ortschaften eilten Einsatzkräfte der Feuerwehr Cottbus 1, der Feuerwehr Cottbus 2, Feuerwehr Saspow, der Feuerwehr Schmellwitz und der Feuerwehr Döbbrick zu Hilfe. Das Streufahrzeug musste aufwendig mit einem Kran geborgen werden. Während einer Maßnahme war die Straße gänzlich gesperrt.
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Polizeisprecher Maik Kettlitz gibt zu bedenken: „Wir appellieren an alle Autofahrer, einen kühlen Kopf zu bewahren. Das heißt: langsam fahren und vor allem rechtzeitig losfahren.“ Bei den jüngsten Verkehrskontrollen sei wieder ein Fahrzeug aufgefallen, das noch mit Sommerreifen unterwegs war. Der Polizeisprecher ergänzt: „Das ist fahrlässig und wird auch entsprechend geahndet.“ Hier gilt es, das eigene Fahrzeug noch einmal zu prüfen und bei Bedarf umzurüsten. Die Polizei war im Dienstag aufgrund vorn witterungsbedingte Einsätzen im Dauereinsatz.

