Ein tödlicher Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntagabend auf der L 49 bei Eichow (Großgemeinde Kolkwitz). Bei diesem wurde eine Frau getötet wurde. Laut Polizeisprecher Torsten Wendt handelt es sich bei dem Unfallfahrer um einen 36 Jahre alten und polizeilich bekannten Autofahrer, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.
Dieser war mit einem Pkw der Marke Peugeot zunächst im Stadtgebiet von Cottbus unterwegs. Da zudem an dem Auto Kennzeichen angebracht waren, die an einen VW gehören, entschlossen sich Polizisten, das Fahrzeug zu kontrollieren. Wendt: „Dieser Kontrolle entzog sich der Fahrer und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit verkehrsgefährdend in Fahrtrichtung Kolkwitz.“ Im Rahmen der anschließenden Fahndungsmaßnahmen wollten Beamte das Auto bei Eichow stoppen und legten einen „Stopp-Stick“ aus. Diesem wich der Fahrer aus, kam mit dem Auto ins Schleudern und von der Fahrbahn ab. Die Beifahrerin wurde aus dem Pkw geschleudert und verstarb noch an der Unfallstelle. Nach Polizeiangaben von Montag handelt es sich bei der um eine 28 Jahre alte Cottbuserin, die ebenfalls bereits ebenfalls polizeilich bekannt war. Der Fahrer wurde verletzt und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach ersten Ermittlungen waren beide Fahrzeuginsassen nicht angeschnallt. Der Unfall-Pkw wurde zur Beweissicherung sichergestellt. Gegen 1.20 Uhr am frühen Montagmorgen waren die Arbeiten an der Unfallstelle beendet und die Sperrungen konnten wieder aufgehoben werden.
Spezialisten der Dekra waren vor Ort, um den genauen Unfallhergang zu klären. Auf Rundschau-Nachfrage teilte Polizeisprecher Torsten Wendt mit, dass der verletzte Autofahrer wegen mehrerer Delikte, unter anderem aus dem Bereich Betäubungsmittelkriminalität, polizeilich bekannt ist. Laut Wendt stammt der Mann aus dem Cottbuser Raum.