Tarifstreit: Warnstreik in der Cottbuser Stadtverwaltung

In der Stadtverwaltung Cottbus wird am Donnerstag ganztägig gestreikt.
Michael HelbigCottbuser und Cottbuserinnen müssen am Donnerstag, den 8. Oktober, mit einem deutlich eingeschränkten Service in der Stadtverwaltung rechnen. Das teilt die Stadt mit. Der Grund ist ein von der Gewerkschaft Verdi angekündigter ganztägiger Warnstreik. Davon wird auch die Stadtverwaltung unmittelbar betroffen sein.
Termine und Sprechzeiten in der Stadtverwaltung eingeschränkt
Insofern muss nach Angaben der Stadtverwaltung damit gerechnet werden, dass bereits vereinbarte Termine gegebenenfalls nicht stattfinden und auch die freien Sprechzeiten durch die Fachbereiche und Ämter nicht oder nur sehr eingeschränkt angeboten werden können. Wer bereits einen Termin für Donnerstag vereinbart hat, kann sich beim entsprechenden Fachbereich oder Amt vorsorglich einen neuen Termin geben lassen.
Verdi fordert in der Tarifrunde Bund und Kommunen (VKA) eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,8 Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich. Außerdem sollen unter anderem die Entgelte der Auszubildenden, Studierenden und Praktikant/innen um 100 Euro monatlich steigen. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Monaten haben. In der vergangenen Woche hatte es bereits erste Warnstreiks in der Verwaltung der Landeshauptstadt Potsdam gegeben.