Uni in Cottbus
: Warum Studierende der BTU fast nur Bestnoten geben

Die BTU Cottbus-Senftenberg bekommt Bestnoten von Absolventen in Masterstudiengängen. Und es gibt noch mehr gute Nachrichten aus der Lausitz-Uni.
Von
Antje Posern
Cottbus
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Studierende eines Lehramtsstudiengangs der Brandenburgisch–Technischen Universität Cottbus. Die BTU soll laut Hochschulgesetz–Novelle zur Voll–Uni ausgebaut werden. Was sieht der Entwurf sonst noch vor?

Studierende des praxisintegrierenden Lehramtsstudiengangs der BTU im Hörsaal.

Studierende in einem Hörsaal der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus. Masterstudierende im Bereich Ingenieurwissenschaften geben ihren Studiengängen Bestnoten.

Ralf Schuster / BTU
  • BTU Cottbus-Senftenberg erhält Bestnoten im CHE-Ranking für Ingenieur-Masterprogramme.
  • Maschinenbau, Power Engineering und Hybrid Electric Propulsion erzielten 4/5 Punkte.
  • Stadt- und Regionalplanung sowie Urban Design and Sustainable Revitalisation schnitten mit 4,2 Punkten ab.
  • Studierende loben Studiensituation, Studienorganisation, digitale Angebote und Praxisnähe.
  • BTU wächst: 14 % mehr Studierende in zwei Jahren, Lehramtsstudiengang in Senftenberg erfolgreich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Master-Studierende an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg im Bereich der Ingenieurwissenschaften geben ihren Studiengängen Bestnoten. Das geht aus dem aktuellen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) hervor.

Die Studiengänge Maschinenbau, Power Engineering und Hybrid Electric Propulsion wurden von den Studentinnen und Studenten in den zehn bewerteten Kategorien mit durchschnittlich vier von fünf Punkten ausgezeichnet.

Sogar noch besser haben die Masterprogramme Stadt- und Regionalplanung sowie Urban Design and Sustainable Revitalisation abgeschnitten, die im Durchschnitt 4,2 Punkte erhielten. Im renommierten deutschlandweiten CHE-Rankings erreichten beide Fachgruppen in nahezu allen Kriterien die grün markierte Spitzengruppe.

Was die Master-Studierenden an der BTU in Cottbus schätzen

Bestnoten vergaben die Studierenden in der Lausitz für die allgemeine Studiensituation und die Studienorganisation sowie für die Unterstützung im Studium und das Lehrangebot. Als ausgezeichnet beurteilt wurden zudem die digitalen Lehrangebote sowie die praxisnahe Wissensvermittlung und Forschungsorientierung in der Lehre. „Unsere Studierenden werden mit spannenden Themen aus der Forschungspraxis an die großen Herausforderungen unserer Zeit herangeführt und sind mit ihrem Abschluss auch im internationalen Forschungsraum gefragte Experten“, sagt Prof. Dr. Peer Schmidt, Vizepräsident für Studium und Lehre an der BTU.

Und es gibt noch eine bemerkenswerte Nachricht für den Lausitzer Uni-Standort: Insgesamt legen die Brandenburger Hochschulen gegen den Trend zu. „Während die Zahl der Studierenden bundesweit stagniert, ist sie in Brandenburg gewachsen. Zum Wintersemester 2025/26 haben wir rund vier Prozent mehr Studierende an unseren Hochschulen als im Vorjahr“, so Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD).

Ministerin: BTU Cottbus-Senftenberg ist auf Wachstumskurs

Besonders hebt Schüle die Entwicklung an der BTU Cottbus-Senftenberg hervor, die in den vergangenen beiden Jahren fast tausend Studenten hinzugewonnen hat. Manja Schüle: „Ein sattes Plus von mehr als 14 Prozent und ein klares Zeichen, dass die BTU auf Wachstumskurs ist und wirklich ein Motor im Strukturwandel der Lausitz.“ Sehr gut laufe zudem der neue Lehramtsstudiengang in Senftenberg. Die ersten Bachelor-Absolventen werden dort im Herbst 2026 in den dualen Master wechseln.

Das vollständige CHE-Master-Ranking ist auf https://www.heystudium.de/masterranking abrufbar. Es erscheint seit dem Jahr 2015 und bietet Informationen zu 39 Fächern. Neben Fakten zu den Bereichen Studium, Lehre und Forschung umfasst das Ranking Urteile von Studierenden zu ihren Hochschulen. In diesem Jahr standen die Fächer Bau- und Umweltingenieurwesen, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau, Material-/Werkstoff- und Prozessingenieurwesen (Universitäten) bzw. Maschinenbau/Werkstofftechnik (HAW/Duale Hochschulen), Psychologie (an Universitäten) im Mittelpunkt.

Was verbirgt sich hinter der Abkürzung „HAW“?

HAW steht für Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Früher wurden diese Hochschulen in der Regel als Fachhochschulen bezeichnet. Sie sind zuallererst eine Art praxisorientierte Hochschule, die sich auf berufsnahe Lehre und Forschung konzentriert. Oft bieten HAW dualen Studienangebote in Kooperation mit Unternehmen, um Studierende direkt auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten.