Der Cottbuser Süden und damit eine der wichtigsten Einflugschneisen nach und von Cottbus war seit Ende Mai eine Großbaustelle und Nadelöhr: Die B97 in Gallinchen musste dringend saniert werden. Doch seit Mittwochnachmittag, 7. September, kann der Verkehr wieder rollen, wie Marko Palme, der Bauleiter der bauausführenden Firma Eurovia, bestätigt. Auch die Autobahn-Anschlussstelle Cottbus-Süd sei wieder offen.
Nach den Markierungsarbeiten an der Kreuzung zwischen Netto-Markt und Autobahn-Anschlussstelle Cottbus-Süd waren auch die Arbeiten an der Ampelschleife zügig von statten gegangen, so Palme. Kein Regen habe gestört, sodass die Straße schon einen Tag eher als geplant freigegeben werden konnte. In der vergangenen Woche hatte die Stadt den 8. September als Freigabetermin genannt. Nun würde die Umleitungsbeschilderung noch schrittweise zurückgebaut.
Die B97 in Gallinchen ist wieder offen, auch Richtung Innenstadt gibt es keine Absperrungen mehr.
Die B97 in Gallinchen ist wieder offen, auch Richtung Innenstadt gibt es keine Absperrungen mehr.
© Foto: Steffi Ludwig

Bau der B97 in Gallinchen konnte optimiert werden

Insgesamt konnte die Sanierung der Gallinchener Ortsdurchfahrt viel schneller fertiggestellt werden als geplant. Ursprünglich war eine Bauzeit bis März 2023 vorgesehen. Doch einerseits hatte die Baufirma Eurovia den Fahrbahnunterbau nur an einigen Stellen grundhaft neu aufbauen müssen. Zudem hatten die zu bauenden Teilabschnitte von ursprünglich sieben auf vier reduziert werden können, was laut dem Bauleiter viel Zeit sparte. Palme betont in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit Ortsbürgermeister Dietmar Schulz, den Anliegern der B97 sowie der Stadt.

Cottbus

Die Gesamtkosten der Sanierung der B97 – inklusive dem ersten Bauabschnitt aus dem Herbst 2021 – betragen laut Stadtverwaltung rund 1,4 Millionen Euro. Drei Viertel der Kosten sind Zuwendungen des Landes Brandenburg, ein Viertel Eigenmittel der Stadt. Der jetzige zweite Bauabschnitt kostete rund 1,15 Millionen Euro.