Unter dem Motto „Cottbus ist bunt“ ruft ein breites Bündnis rund um den Cottbuser Aufbruch am 15. Februar zu einem Sternmarsch, der um 15 Uhr vor der Stadthalle endet. Beginnen sollen die einzelnen Demonstrationszüge jeweils um 14.15 Uhr an den Treffpunkten vor der BTU, am Sandower Wochenmarkt, am Staatstheater und an der Lutherkirche.

Cottbuser Aufbruch rechnet mit etwa 1000 Teilnehmern

Lothar Judith vom Cottbuser Aufbruch rechnet mir etwa 1000 Teilnehmern. Rechte Demonstrationen sind nach Auskunft der Polizei momentanem Stand nicht geplant. „Dennoch ist es wichtig, das möglichst viele Menschen zeigen, wie wichtig Demokratie, ein friedliches Zusammenleben und die Rückbesinnung auf die Menschenwürde sind“, so Judith.

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Auf dem Stadthallenvorplatz werden Redebeiträge des Schauspielers Gunnar Golkowski, der Bürgermeisterin Marietta Tzschoppe und der BTU-Professorin Heike Radvan erwartet.

Die Initiatoren des „Appell von Cottbus“ laden zu einer großen Kaffeetafel vor der Stadthalle ein. Es gibt braunen Kuchen und braune Getränke. Wer mag, soll Kuchen, gefüllte Kaffeekannen oder Tassen mitbringen.

Bereits am Vormittag des 15. Februar gibt es in der Lutherkirche ein stilles Gedenken: Ab 11.53 Uhr werden die Glocken geläutet, um 12 Uhr beginnt eine Andacht.

Die Cottbuser Bahnhofshalle wird zum Konzertsaal

Musik aus drei Jahrhunderten erklingt am Samstag ab 21 Uhr in der Bahnhofshalle des Cottbuser Hauptbahnhofs. In einem Gedenkkonzert vereinen sich die Kammerchöre der Singakademie Cottbus, der BTU Cottbus-Senftenberg und des Konservatoriums Cottbus unter der Leitung von Christian Möbius mit dem Philharmonischen Orchester. Der Eintritt ist frei.

Auf dem Schmellwitzer Muckeplatz wird, wie schon in den Vorjahren „Heißer Tee statt braune Soße“ ausgeschenkt. Filme, Buchlesungen und eine Tanzchoreografie runden das Programm ab. Infos dazu gibt es unter www.cottbuser-aufbruch.de