Steinitzhof in Drebkau
: Neues Festival in der Lausitz zündet Klangrakete

Flug zum Mond à la Steinitzhof Drebkau: Dort hebt jetzt ein neues Festival ab, bei dem Jazz auf Weltmusik und Weltraumklang trifft.
Von
Antje Herkt
Drebkau
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Der Steinitzhof Drebkau (Spree-Neiße) wird Festivalort und setzt zum Höhenflug an. Die neuen Veranstalter laden zur Premiere des dreitägigen Jazzfestes "Sound of the Space Age" ein.

Der Steinitzhof Drebkau (Spree-Neiße) erlebt ein neues Festival. Die Veranstalter laden zur Premiere des dreitägigen Jazzfestes „Sound of the Space Age“ ein.

Alexander Goebels/Antje Herkt/Montage: Sebastian Schubert
  • Auf dem Steinitzhof Drebkau startet das dreitägige Jazzfest „Sound of the Space Age“.
  • Termin: 10. bis 12. April – Anlass ist der Internationale Tag der bemannten Raumfahrt.
  • Programm reicht von Jazz und Blues bis Elektronik, mit Weltmusik-Schwerpunkt.
  • Höhepunkte: Faßbenders Werk „Sound of the Space Age“ und Didgeridoo auf der Wiese.
  • Tickets ab zehn Euro, ermäßigt im Vorverkauf im Café Steinitzhof und per Mail reservierbar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die neuen Pächter des Steinitzhofs Drebkau (Spree-Neiße), die Obstanbau Kolo GmbH aus Schorbus (Stadt Drebkau), haben frischen Wind und ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm versprochen. Konzerte und Café laufen seit Jahresbeginn 2026 gut an. Jetzt setzen Lena Kolo und ihr Team zum Höhenflug an. Mit einem besonderen Programm heben sie ein neues Festival in der Lausitz aus der Taufe.

Vom 10. bis 12. April 2026 steigt hier das dreitägige Jazzfest „Sound of the Space Age“ seine Premiere. Anlässlich des Internationalen Tags der bemannten Raumfahrt will der Steinitzhof das Weltraumzeitalter akustisch in Szene setzen. Passender Zufall: Ausgerechnet jetzt sind vier Astronauten auf ihrer Mission zum Mond.

Der Name des Festivals ist Programm. Jazz und neue Musik sind angekündigt. „Nicht so experimentell, mehr Weltmusik“, erklärt Lena Kolo das Konzept. Sie freut sich auf Kenner ebenso wie auf Menschen, die bisher mit dieser Musikrichtung kaum Berührung hatten, und lädt zum Neugierigsein ein. Das Festivalangebot sei breit aufgestellt und biete von Freitag bis Sonntag von Standards wie Blues bis zu elektronischer Musik eine große Auswahl.

Das sind die Höhepunkte des neuen Festivals auf dem Steinitzhof

Zu den Höhepunkten auf dem Steinitzhof Drebkau zählt die Aufführung des Stücks „Sound of the Space Age“ (11. April, 22.30 Uhr) von Hans-Peter Faßbender, das dem Festival auf dem Steinitzhof seinen Namen gibt. Seine Komposition aus Bild, Licht, Text und Musik erklang erstmals 2013 in Mönchengladbach. Das Kosmodrom lädt die Besucher zum Aufbruch zu Mond und Sternen ein.

Für Lausitzer Ohren ungewohnte Klänge ertönen im Anschluss auf der benachbarten Wiese. Markus Türk will mit seinem Didgeridoo die Besucher in entfernte Sphären entführen. Lena Kolo hofft auf eine sternenklare Nacht.

Faßbender und Türk improvisieren zuvor (11. April, 19.30 Uhr) gemeinsam mit der Kölnerin Nicole Ferrein frei. Die Sängerin lädt bereits am Freitag (10. April, 21.30 Uhr) zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis ein, indem sie ihre Stimme zu dreien werden lässt.

Auch Künstler aus der Region sind auf dem Steinitzhof anzutreffen. Christiane Altmann, Lehrerin für Pop-Gesang am Cottbuser Konservatorium, tritt mit ihrem Jazz-Quartett zur Eröffnung des Festivals auf (10. April, 19.30 Uhr). Kinder sind am Sonntag (12. April, 15 Uhr) zu „Frau Peterchens Mondfahrt“ mit dem Dresdener Figurentheater Marie Bretschneider willkommen.

Auch das Ensemble Firasso spielt auf dem Steinitzhof Drebkau zur Premiere des Jazzfestivals Sounds of the Space Age.

Auch das Ensemble Firasso spielt auf dem Steinitzhof Drebkau zur Premiere des Jazzfestivals „Sounds of the Space Age“.

Nils Imhorst

Eintrittskarten, ermäßigt für Schüler und Studenten, gibt es im Vorverkauf im Café Steinitzhof. Das hat freitags von 15 bis 20 Uhr sowie an den Wochenenden von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Eine Reservierung ist per Mail an obstanbau.kolo@web.de möglich.

Hier gibt es Tickets für das neue Jazzfest auf dem Steinitzhof

Tickets gibt es ab zehn Euro (ermäßigt sieben Euro) für einzelne Veranstaltungen. Die Tageskarte für den Sonnabend kostet 25 Euro (18 Euro) und die große Festivalkarte 40 Euro (30 Euro). Für Sonntag kann separat ein Brunch gebucht werden.

Internationaler Tag der bemannten Raumfahrt

108 Minuten – so lange flog Juri Gagarin am 12. April 1961 durchs Weltall. Der sowjetische Kosmonaut schrieb damit Raumfahrtgeschichte und war als erster Mensch im All. Um an dieses bedeutende Ereignis zu erinnern, ernannten die Vereinten Nationen im Jahr 2011 den 12. April zum Internationalen Tag der bemannten Raumfahrt.