Darauf hat sich nicht nur der gleichnamige Verein gefreut: Am nächsten Montag beginnt die Montage des neuen Wasserrades an der Spreewehrmühle. Darüber hat gestern Stadtsprecher Jan Gloßmann informiert. Damit wird das Denkmal wieder komplett und kann dank der  Mühlentechnik in voller Funktion wieder vorgeführt werden.

Dabei sollte das Rad schon seit einigen Wochen eingebaut sein. Doch Corona machte den Plänen einen Strich durch die Rechnung. Nach  Vorbereitungen wie der Zentrierung der Bestandswelle und dem Einbau eines neuen Wassertroges geht es jetzt endlich los.

Ein Blick zurück: Bei der Instandsetzung des Mühlengebäudes sowie der gesamten innenliegenden technischen Anlage im Jahr 2015 waren massive Schäden an der Tragkonstruktion des alten Wasserrades zutage getreten. Eine Erneuerung wurde zwingend erforderlich. Nach mehreren Anträgen für Mittel aus dem  Denkmalhilfe-Topf des Landes Brandenburg erhielt Cottbus schließlich im März des vergangenen Jahres einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 35 000 Euro. Eigenmittel der Stadt von etwa 19 000  Euro sowie vom Mühlenverein gesammelte Spendengelder in Höhe von 6 000 Euro komplettieren das Finanzbudget.

Im September waren die Betonbauarbeiten für den an das neue Wasserrad angepassten Wasserzulauf fertig. Die Mühlenbaufirma aus Mulda demontierte im Oktober das marode Wasserrad und fertigte das Aufmaß für das neue Rad.