Spreewaldmarathon 2026: So viele Teilnehmer wie nie, das erwartet Sportler in Burg

Das größte Freizeitsport-Ereignis in der Region findet 2026 zum 24. Mal statt. Mit 15.000 angemeldeten Teilnehmern ist der Rekord geknackt. Ist Burg (Spreewald) für die Menschenmassen bereit?
Frank Hammerschmidt/dpa- Spreewaldmarathon 2026 findet vom 16. bis 19. April statt – Rekordanmeldung mit 15.000.
- Burg im Spreewald erreicht Kapazitätsgrenze, Nachmeldungen sind nicht mehr möglich.
- Marathon- und Halbmarathon-Starterzahlen haben sich nahezu verdoppelt, auch Run-&-Bike wächst.
- Verkehrskonzept steht: neue Sonntagsstrecke soll Dorf und Streusiedlung weniger belasten.
- Unterkünfte sind weitgehend vergeben, Hafen bleibt offen mit mehr Kurzstrecken bei Kahnfahrten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Spreewald ist als Erholungs- und Freizeitregion weit über die Niederlausitz hinaus bekannt. Für die einen ist er Heimat, für die anderen ein gefragtes Reiseziel. Einmal im Jahr rückt das Land der Fließe besonders in den Fokus: beim Spreewaldmarathon. 2026 findet das Sportevent vom 16. bis 19. April statt.
Der Spreewaldmarathon gilt als größtes Freizeitsportereignis der Region und zieht seit mehr als 20 Jahren in jedem Frühjahr Tausende Laufbegeisterte und Spreewaldfans aus ganz Deutschland an. Auch in diesem Jahr ist das Interesse ungebrochen. „Mit fast 15.000 Voranmeldungen sind wir ausgebucht und haben unsere Kapazitätsgrenze erreicht. Noch vor dem ersten Startschuss haben wir damit bereits einen Rekord aufgestellt“, sagt Cheforganisator Hans-Joachim Weidner.
Spreewaldmarathon in Burg: Starterzahlen haben sich verdoppelt
Dass der Lauf so zieht, kommt nicht ganz überraschend. Erst kürzlich wurde er von der Plattform HDsports.de als eines der schönsten Laufevents Deutschlands ausgezeichnet. Und auch sonst ist der Spreewald – gerade rund um Burg – längst kein Geheimtipp mehr. Als Radtouren-Hotspot und Ausflugsziel ist hier Sommer wie Winter viel Betrieb.
Der alljährliche Spreewaldmarathon kommt obendrauf und sorgt für zusätzliche Bewegung. Und das nicht nur auf den Laufstrecken, sondern auch in der Vorbereitung vor Ort im Dorf.
In Burg zeigen sich die wachsenden Dimensionen deutlich: Beim Marathon sind die Starterzahlen von 300 im Vorjahr auf knapp 600 gestiegen. Der Halbmarathon legte von rund 1.100 auf fast 2.000 Teilnehmende zu. Auch die Run-&-Bike-Strecke über die Marathondistanz hat sich fast verdoppelt – von 100 auf knapp 200 Teams, wie der Cheforganisator des Sportevents berichtet.
So bereitet sich Burg im Spreewald auf die Menschenmassen
Für die Dorfbewohner bedeutet das Sportwochenende im Vorfeld eine intensive Vorbereitung, damit die Manöver auf den Straßen reibungslos ablaufen. Ein Plan muss her. „Bereits Monate vor dem Spreewaldmarathon beginnen die Absprachen zu Verkehrseinschränkungen und Streckenführungen zwischen Verein, Amt Burg (Spreewald), Straßenverkehrsbehörden und Polizei“, sagt Kerstin Möbes. Sie ist Sprecherin des Amtes Burg (Spreewald).
Nach einigen Jahren weiß man in Burg, was gut funktioniert und was nicht. „Die Erfahrung des Vorjahres zeigt, dass die jetzt neue Streckenführung des Marathonlaufs am Sonntag die geringsten Auswirkungen auf das Dorf und die Streusiedlung hat“, so Möbes weiter.
Was die Übernachtung und Unterbringung betrifft, gibt es auch hier keine Rangelei um einen Schlafplatz. „Bislang konnten seitens des Amtes für Tourismus alle Buchungsanfragen erfüllt werden“, sagt Kerstin Möbes.

Beim 24. Spreewaldmarathon 2026 haben sich insgesamt 15.000 Teilnehmer angemeldet. Für ein Dorf wie Burg heißt das: alles auf Vorbereitung, und das seit Monaten. Wird auch 2026 auf den Straßen alles glatt laufen?
Michael HelbigMehr noch: Für das Wochenende gebe es trotz Starterrekord noch eine Handvoll Unterkünfte, meist als Folge kurzfristiger Stornierungen. „Da der Spreewaldmarathon selbst ausgebucht ist und Nachmeldungen nicht mehr möglich sind, rechnen wir aber nicht mehr mit zahlreichen kurzfristigen Buchungsanfragen“, fügt Möbes noch hinzu.
Hafen in Burg bleibt beim fast regulären Betrieb offen
Alle, die an dem Wochenende in Burg sind und nicht zu den Läufern oder Radlern zählen, können sich trotzdem gut beschäftigen: Sie können sich ein Paddelboot mieten, ein Rad ausleihen oder einfach am Hafen Platz nehmen, sagt der Hafenmeister in Burg, Dirk Meier. Der Hafen soll nämlich trotz des Trubels um den Spreewaldmarathon weitgehend im regulären Betrieb geöffnet bleiben. „Wir haben natürlich vereinzelt die Strecken an das Marathon-Programm angepasst. Es wird an den Tagen mehr Kurzstrecken bei den Kahnfahrten geben“, so Meier.
Der Hafenmeister bittet zudem darum, sich vorab im Internet über Straßensperrungen zu informieren. „Das würde uns hier sehr helfen.“ Die Touristinformation bleibt an allen drei Marathon-Tagen geöffnet und soll den Gästen in allen Belangen rund um den Aufenthalt weiterhelfen.
Und nun heißt es: Auf die Gurke, fertig, los!









