Silvester 2024
: Mit diesen 25 Wünschen gehen Cottbuser ins neue Jahr 2025

Zum Jahreswechsel blicken viele Menschen zurück und auf das neue Jahr. Das sind 25 Wünsche aus Cottbus und der Lausitz.
Von
Michael Helbig
Cottbus
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Cottbus Silvester Sekt

Cottbus feiert in das neue Jahr 2025 – mit diesen Wünschen.

Michael Helbig/Morakot/Rawpixel.com/stock.adobe.com/Montage: Sebastian Schubert
  • 2024 geprägt von politischen Turbulenzen, CO2-Preis steigt 2025.
  • Persönliche Wünsche: Gesundheit, Frieden und gegen Preiserhöhungen.
  • Einzug ins neue Haus, berufliche Neustarts und Ausbildungserfolge.
  • Politische Sorgen: Ukraine-Krieg, gesellschaftliche Spaltung.
  • Persönliche Geschichten: Familienglück, neue Freundschaften, sportliche Aktivitäten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Rückblick auf das Jahr 2024 ist geprägt vom Ampel-Aus in Berlin, dem Ukraine-Krieg, eskalierten Konflikten im Nahen Osten und dem Sturz des syrischen Machthabers al-Assad. Die Welt ist unsicherer geworden. Und der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg vor dem Fest hat sie erneut erschüttert.

Das neue Jahr 2025 wird teurer bei der individuellen Mobilität. Denn der CO2-Preis steigt erneut – von derzeit 45 auf 55 Euro pro Tonne zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer. Für das Briefporto muss tiefer in die Tasche gegriffen werden, für die neue Grundsteuer von bebauten Flächen vielfach auch. Dafür steigen Mindestlohn, Pflegeleistungen und Rente.

Was wünschen sich die Cottbuser und Gäste der Stadt? Hier sind 25 Stimmen zum Jahr 2025.

Tolles Jahr mit dem Einzug in das eigene Haus und FC Energie

Maria (30) und André (29) Neumann aus Cottbus erzählen, das Jahr 2024 war recht aufregend für sie und habe viele Veränderungen mit sich gebracht. „Wir haben ein Haus geerbt und somit unseren neuen Wohnsitz bezogen.“ Und dann sei es schön, dass Energie Cottbus so gut spiele. Das sei schon fast zu gut. Cottbus solle nicht gleich in die 2. Liga aufsteigen. „Jetzt hoffe ich erst einmal auf den Klassenerhalt. Aber daran zweifele ich gar nicht, denn die machen eine gute Arbeit“, sagt er.

Persönlich habe es unschöne Dinge nicht gegeben. Die Preissteigerungen sollen enden. Auch die, die das Land Brandenburg verordne. Die Anmeldung von Feuerwerken habe Anfang 2024 noch 40 Euro gekostet, jetzt seien es schon 100 Euro. „Das ist ganz schön happig.“

Ansonsten hofft das Paar, dass der Krieg in der Ukraine endet „und nicht zu uns kommt. So weit weg sind wir ja nicht. Die Menschen sollten eigentlich aus zwei Weltkriegen gelernt haben“, sagt sie.

Umfrage Jahresende 2024 : Maria (30) und André (29) Neumann aus Cottbus: Das alte Jahr war recht aufregend und hat viele Veränderungen mit sich gebracht. Wir haben ein Haus geerbt und somit unseren neuen Wohnsitz bezogen. Und dann ist es schön, dass Energie Cottbus so gut spielt. Das ist schon fast zu gut. Aber wir wollen nicht gleich in die 2. Liga aufsteigen. Jetzt hoffe ich erst einmal auf den Klassenerhalt. Aber daran zweifele ich erst mal nicht, denn sie machen eine gute Arbeit. Nicht so schöne Sachen gab es im alten Jahr eigentlich nicht. Es ist alles so, wie es immer war. Allerdings hoffe ich  zum Beispiel, das das Land Brandenburg nicht immer die Preise für die Anmeldung von Feuerwerken so stark erhöht. Anfang des Jahres kostete so eine Anmeldung noch 40 Euro und jetzt schon 100 Euro. Das ist ganz schön happig. Ansonsten hoffe ich, dass der Krieg in der Ukraine bald endet und nicht zu uns kommt. So weit weg sind wir ja nicht. Die Menschen sollten eigentlich aus zwei Weltkriegen gelernt haben.

Maria (30) und André (29) Neumann aus Cottbus.

Michael Helbig

Cottbuserin braucht klare Verhältnisse – auch am Großsee

Gudrun Just (74) aus Cottbus erzählt: „Ich hatte wieder den traumhaftesten Sommer, den man sich vorstellen kann. Mit Hund und Katze in meinem Wohnwagen auf dem Campingplatz am Großsee.“ Leicht getrübt sei die Freude nur gewesen,  weil niemand wisse, wie es mit dem Campingplatz weitergehe. Bleibt der Pächter, oder kommt ein neuer? Gudrun Just wünscht sich, dass der bisherige Pächter bleibt.

„Für das neue Jahr wünsche ich mir Gesundheit. Ich sage immer, den Rest vermurkst man dann schon selbst.“ Und Frieden sei das Allerwichtigste. Bei so vielen Unsicherheiten in der Politik sei sie eigentlich ganz froh, dass sie keine Enkelkinder habe. „Ich schaue schon lange keine Nachrichten mehr, weil mich das nur aufregt.“ Sie könne ja nichts ändern. „Ich möchte einfach nur mit meinem Hund und meiner Katze hier leben, dass wir zusammen glücklich sind und gemeinsam alt werden.“

Umfrage Jahresende 2024 : Gudrun Just (74) aus Cottbus: Ich hatte wieder den traumhaftesten Sommer, den man sich vorstellen kann. Mit Hund und Katze in meinem Wohnwagen auf dem Campringplatz am Großsee. Obwohl die Freude diesmal etwas eingetrübt war, weil wir nicht wissen, wie es mit unserem Camping platz weitergeht. Wir wissen nicht, ob der „alte“ Pächter bleibt oder ein neuer kommt. Um ehrlich zu sein, mein größter Wunsch ist es, dass der „alte“ Pächter, Herr Jahn, auch der „neue“ Pächter sein wird und wir uns gemeinsam auf eine schöne Sommersaison 2025 freuen können. Wir sind mit Herrn Jahn als Pächter sehr zufrieden. Ansonsten gab es eigentlich keine weiteren Hoch- oder Tiefpunkte im alten Jahr. Für das neue Jahr wünsche ich mir Gesundheit. Ich sage immer: Den Rest vermurkst man dann schon selbst. Und Frieden ist das Allerwichtigste. Bei diesen Regierungen weiß man nie, was passiert. Bei so vielen Unsicherheiten in der Politik bin ich eigentlich ganz froh, dass ich keine Enkelkinder habe. Ich gucke schon lange keine Nachrichten mehr, weil mich das nur aufregt. Warum soll ich mich über Dinge aufregen, die ich sowieso nicht ändern kann. Ich möchte einfach nur mit meinem Hund und meiner Katze  hier leben und dass wir zusammen glücklich sind und gemeinsam alt werden.

Gudrun Just (74) aus Cottbus.

Michael Helbig

Nach gutem Schulabschluss in die Ausbildung gestartet

Lena Hübner (16) aus Cottbus: „Für mich war es ein interessantes Jahr. Ich habe erfolgreich meinen Schulabschluss der 10. Klasse in der Paul-Werner-Oberschule in Cottbus geschafft und eine Ausbildung zur Fitnesskauffrau im Chakra begonnen.“ Das sei erst einmal eine Umstellung, und sie müsse sich an den neuen Lebensabschnitt gewöhnen. „Ansonsten war der Sommer sehr schön, ich war sehr viel draußen und mit Freunden unterwegs. Wir waren zum Beispiel mal in Berlin, viel am See oder sind irgendwo hingefahren.“

Vom Jahr 2025 erwarte sie, dass es entspannt werde und sie viel mit Freunden unterwegs sein und reisen könne. „Ziele habe ich viele, am besten die ganze Welt. Aber das geht ja nicht alles auf einmal.“ Lena Hübner will ihre Ausbildung gut hinbekommen. „Am meisten macht mir beim Arbeiten im Chakra Spaß, dass ich hier viele supernette Leute treffe, mit denen ich mich unterhalten kann.“

Umfrage Jahresende 2024 : Lena Hübner (16) aus Cottbus: Für mich war es ein interessantes Jahr. Ich habe erfolgreich meinen Schulabschluss der 10. Klasse in der Pau-Werner-Oberschule in Cottbus geschafft und eine Ausbildung zur Fitnesskauffrau im Chakra begonnen. Das war erst einmal eine Umstellung, und ich muss mich an den neuen Lebensabschnitt gewöhnen. Ansonsten war der Sommer sehr schön, ich war sehr viel draußen und mit Freunden unterwegs. Wir waren zum Beispiel mal in Berlin, viel am See oder sind irgendwo hingefahren. Vom neuen Jahr erwarte ich, dass es entspannt wird und ich viel mit Freunden unterwegs sein und reisen kann. Ziele habe ich viele, am besten die ganze Welt. Aber das geht ja nicht alles auf einmal. Und ich wünsche mir, dass ich meine Ausbildung gut hinbekomme. Am meisten macht mir beim Arbeiten im Chakra Spaß, dass ich hier viele supernette Leute treffe, mit denen ich mich unterhalten kann.

Lena Hübner (16) aus Cottbus.

Michael Helbig

Warum das neue Jahr dem alten in nichts nachstehen soll

Christina Grafe (41) aus Cottbus: „Das Jahr 2024 war wunderschön und turbulent zugleich. Schöne Momente waren der Urlaub auf Malle und der Aufstieg von Energie Cottbus in die dritte Liga. Ich gehe mit meinem Partner ja auch ab und an ins Stadion zu Heimspielen, und beim Aufstiegsspiel waren wir auch in Berlin. Das war ein fantastisches Erlebnis.“

Für das neue Jahr erwartet sie, dass es genauso toll wird wie das alte Jahr und es keine negativen Neuigkeiten gibt. „Vor allem wünschen wir uns, dass alle gesund bleiben. Wir wollen doch noch jede Menge Spaß haben und das Leben genießen.“

Umfrage Jahresende 2024 : Christina Grafe (41) aus Cottbus: Das Jahr 2024 war wunderschön und turbulent zugleich. Schöne Momente waren der Urlaub auf Malle und der Aufstieg von Energie Cottbus in die dritte Liga. Ich gehe mit meinem Partner ja auch ab und an ins Stadion zu Heimspielen und beim Aufstiegsspiel waren wir auch in Berlin. Das war ein fantastisches Erlebnis! Für das neue Jahr erwarten wir, dass es genauso toll wird, wie das alte Jahr, und es keine negativen Neuigkeiten gibt. Vor allem wünschen wir uns, dass alle gesund bleiben. Wir wollen doch noch jede Menge Spaß haben und das Leben genießen.

Christina Grafe (41) aus Cottbus.

Michael Helbig

Cottbuser will Menschlichkeit und konsensfähige Politiker

Olaf Trümper (62) aus Cottbus sagt: „Ich finde, das alte Jahr war sehr aufregend, vor allem wegen den gesellschaftspolitischen Turbulenzen. Zum Beispiel die Wahl von Trump in den USA. Für mich ist das nicht die beste Wahl. Und was mich erschreckt, ist der Aufstieg der rechten Parteien und dass  der Extremismus zunimmt.“ Warum schaffen es die Menschen nicht, friedlich miteinander zu leben?

Die Zukunft sieht Olaf Trümper mit Bauchschmerzen. Er denkt, die Spaltung der Gesellschaft wird sich fortsetzen. „Meine Hoffnung ist, dass sich die Politiker über Parteitaktiken hinwegsetzen und konsensfähig werden.“

Für ihn persönlich laufe es ganz gut. „Ich hoffe, dass ich gesund bleibe. Das ist der größte Wunsch, den ich für das neue Jahr 2025 habe.“

Umfrage Jahresende 2024 : Olaf Trümper (62) aus Cottbus: Ich finde, das alte Jahr war sehr aufregend, vor allem wegen den gesellschaftspolitischen Turbulenzen. Zum Beispiel die Wahl von Trump in den USA. Für mich ist das nicht die beste Wahl. Und was mich erschreckt, ist der Aufstieg der rechten Parteien, wo ich sage, dass der Extremismus zunimmt. Mein Gefühl ist, dass man es im 3. Jahrtausend nicht geschafft hat, friedlich zusammenzuleben. Vom neuen Jahr erwarte ich, eine weitere Spaltung unserer Gesellschaft. Deshalb sehe ich die Zukunft mit etwas Bauschmerzen. Trotzdem ist meine Hoffnung, dass sich die Politiker über parteipolitische Taktiken hinwegsetzen und konsensfähig werden. Für mich persönlich läuft es ganz gut. Ich hoffe, dass ich gesund bleibe. Das ist der größte Wunsch, den ich für das neue Jahr habe.

Olaf Trümper (62) aus Cottbus.

Michael Helbig

Gesundheit ist und bleibt der größte Wunsch – auch für 2025

Joana Tschirlich (58) aus Cottbus sagt: In Jahr 2024 habe sie die schlimme Diagnose Krebs erhalten. Sie  wurde zweimal in der Uni-Klinik Cottbus operiert. „Ich bin sehr froh, dass wir solch ein Kompetenzzentrum in unserer Stadt haben. Mit aller Fürsorge wurde ich dort behandelt. Nun freue ich mich auf die Reha-Kur im neuen Jahr an der Ostsee.“ Gesundheit sei ihr größter Wunsch für das Jahr 2025. „Politisch hoffe ich, dass unser Land wieder sauber, ordentlich, sicher und gerecht wird.“

Umfrage Jahresende 2024 : Joana Tschirlich (58) aus Cottbus: In diesem Jahr bekam ich die schlimme Diagnose Krebs und wurde zweimal von der Oberärztin Frau Dietsch im Carl-Thiem-Klinikum, der jetzigen Medizinischen Universität Lausitz Carl Thiem, operiert. Ich bin sehr froh, dass wir solch ein Kompetenzzentrum in unserer Stadt haben. Mit aller Fürsorge wurde ich dort behandelt. Nun freue ich mich auf die Reha-Kur im neuen Jahr an der Ostsee. Gesundheit ist mein größter Wunsch für das neue Jahr. Politisch hoffe ich, dass unser Land wieder sauber, ordentlich, sicher und gerecht wird.

Joana Tschirlich (58) aus Cottbus.

Michael Helbig

Energie oben und Gesundheit für die junge Familie in Cottbus

Franz König (27) aus Cottbus sagt: „Das größte Highlight war der Aufstieg von Energie Cottbus in die 3. Bundesliga. Logisch. Und dann war es das erste Jahr mit unserem Sohn. Er kam vor einem Jahr kurz vor Weihnachten zur Welt. Da gab es ganz viele erste Male, die meine Frau und ich bei unserem Sohn gerade erleben und genossen haben. Gerade beim ersten Kind.“ Ein neues Auto habe es auch gegeben, ein familienfreundliches mit ganz viel Platz.

„Im neuen Jahr hoffen wir, dass wir bei bester Gesundheit bleiben und alles gut funktioniert. Dass mit unserem Sohn alles klappt, er wird ja dann bald in die Kita gehen. Dann hoffen wir, dass Energie oben und die Familie gesund bleibt.“

Umfrage Jahresende 2024 : Franz König (27) aus Cottbus: Das größte Highlight, ganz klassisch, war der Aufstieg von Energie Cottbus in die 3. Bundesliga. Logischerweise. Und dann war es das erste Jahr mit unserem Sohn. Er kam im vor einem Jahr kurz vor Weihnachten zur Welt. Da gab es ganz viele erste Male, die meine Frau und ich bei unserem Sohn gerade erleben und genossen haben. Gerade beim ersten Kind. Und wir haben ein neues Auto gekauft, ein familienfreundliches mit ganz viel Platz. Im neuen Jahr hoffen wir, dass wir bei bester Gesundheit bleiben und alles gut funktioniert. Dass mit unserem Sohn alles klappt, er wird ja dann bald in die Kita gehen. Dann hoffen wir, dass Energie oben bleibt und die Familie gesund bleibt. Da waren die vergangenen Wochen leider mit einigen weniger schönen Ereignissen gespickt. Ich hoffe, dass wir davon verschont bleiben.

Franz König (27) aus Cottbus.

Michael Helbig

Cottbuser Paar nicht frei von Sorgen – neues Glück wird erwartet

Jessica Reinartz (28) und André Pfeiffer (29) aus Cottbus: Für das Paar war das Jahr 2024 turbulent. André Pfeiffer sagt:„ Ich bin süchtig nach Glückspiel und habe mir Hilfe gesucht. Jetzt bin ich jeden Montag im Tannenhof in Ströbitz in einer Gesprächsgruppe, und auch der Antrag für eine ambulante Reha ist raus.“ Er hoffe, dass er den Dämon besiegen kann.

Jessica Reinartz sagt, das Jahr 2024 sei recht gut gewesen, aber auch nicht frei von Sorgen. Das ältere ihrer drei Kinder sei mehrfach behindert und musste mit schweren Anfällen oft im Krankenhaus. „Jetzt bin ich wieder schwanger, und wir freuen uns auf unser erstes gemeinsames Kind.“

Für André Pfeiffer war der größte Höhepunkt 2024 ganz klar der Aufstieg von Energie Cottbus in die 3. Liga. „Energie ist meine erste große Liebe, da steht meine Verlobte an zweiter Stelle. Sie möge mir das verzeihen.“ Der Vater habe ihm die Liebe zu Energie in die Wiege gelegt. Er hofft, dass der FCE  den Klassenerhalt schafft.  „Persönlich wünschen wir uns, dass unser Kind gesund zur Welt kommt und gesund bleibt.“

Umfrage Jahresende 2024 : Jessica Reinartz (28) und André Pfeiffer (29) aus Cottbus: Für uns beide war es ein turbulentes Jahr. André Pfeiffer: Ich bin an Glückspielsucht erkrankt und habe mir Hilfe gesucht. Jetzt bin ich jeden Montag im Tannenhof in Ströbitz in einer Gesprächsgruppe und auch der Antrag für eine ambulante Reha ist raus. Ich will ja nebenbei auch weiter arbeiten gehen. Ich habe mich in allen Spielcasinos sperren lassen und hoffe, dass ich den Dämon besiegen kann. Jessica Reinartz: Eigentlich war das Jahr recht gut, obwohl das ältere meiner drei Kinder mehrfach behindert ist und wir mit ihm auf Grund schwerer Anfälle oft im Krankenhaus waren. Jetzt bin ich wieder schwanger, und wir freuen uns auf unser erstes gemeinsames Kind. André Pfeiffer: Der größte Höhepunkt im vergangenen Jahr war ganz klar der Aufstieg von Energie Cottbus in die 3. Liga. Energie ist meine erste große Liebe, da steht meine Verlobte an zweiter Stelle. Sie möge mir das verzeihen. Aber Papa hat mir die Liebe zu Energie in die Wiege gelegt und ich hoffe, dass sie den Klassenerhalt schaffen. Die Tabellenspitze ist ein schöner Lohn für Wollitz und das Team. Aber der Focus sollte jetzt erst einmal auf dem Klassenerhalt liegen. Persönlich wünschen wir uns, dass unser Kind gesund zur Welt kommt,  gesund bleibt und es nicht so viele Krankenhausaufenthalte wie im vergangenen Jahr gibt.

Jessica Reinartz (28) und André Pfeiffer (29) aus Cottbus.

Michael Helbig

Witwer aus Cottbus hat neue Zweisamkeit gefunden

Joachim Bauer (71) aus Cottbus sagt: Wenn ich mir so die Preiserhöhungen ansehe, habe ich das  Jahr 2024  eher durchwachsen erlebt. „Trotzdem war es ein gutes Jahr, denn ich bin Witwer und habe meine Freundin kennen gelernt. Es ist schön, nicht mehr so ganz allein zu sein.“ Gemeinsam gehen beide ins Theater, fahren in den Spreewald oder erleben Veranstaltungen wie das Adventsingen in Kahren. Es ist schöner, wenn man so etwas zu zweit machen kann. Allein würde er  das wohl nicht machen. „Für das neue Jahr hoffe ich, dass wir und die Kinder sowie Enkelkinder gesund bleiben und sich gut entwickeln – und dass viele politische Fragen endlich mal geklärt werden.“

Umfrage Jahresende 2024 : Joachim Bauer (71):  Wenn ich mir so die Preiserhöhungen ansehe, war das Jahr eher durchwachsen. Das ist nicht so schön. Trotzdem war es ein gutes Jahr, denn ich bin Witwer und habe meine Freundin kennen gelernt. Es ist schön, nicht mehr so ganz allein zu sein. Wir unternehmen viel gemeinsam und gehen zum Beispiel ins Theater, fahren in den Spreewald oder waren erst kürzlich zum Adventsingen in Kahren. Es ist schöner, wenn man so etwas zu zweit machen kann. Allein würde ich das wohl nicht machen. Für das neue Jahr hoffe ich, dass wir und die Kinder sowie Enkelkinder gesund bleiben und sich gut entwickeln.  Und dass viele politische Sachen endlich mal geklärt werden.

Joachim Bauer (71) aus Cottbus.

Michael Helbig

Geschenke des Lebens und Trauer um liebe Mitmenschen

Aline Anders-Lepsch (34) aus Cottbus sagt: „Ich komme ja jetzt in das Alter, wo das Jahr gefühlt schneller vorbei ist. Richtig schön fand ich den langen Sommer, weil man so viel draußen machen konnte. Und es gab schöne Urlaube. Meine Mama hat ihren 60. Geburtstag gefeiert, und wir haben ihren großen Traum erfüllt. Wir sind nach New York geflogen. Nur Mama, meine Schwester und ich.“

Sie erlebe viel Schönes mit der Tochter, die jetzt in die 2. Klasse geht. Sie spüre, wie sich ihre Persönlichkeit entwickele. „Das ist einfach schön.“

Traurig sei sie darüber, dass Bandkollege Basti (Band Träumer & Menschen) verstorben ist und kurz darauf auch ein Arbeitskollege mit nur 30 Jahren. „Der Tod zeigt uns immer wieder, dass wir umso mehr unser Leben genießen sollten.“ Für das neue Jahr habe sie keine großen Erwartungen. „Ich hoffe einfach, dass ich wieder viele schöne Momente wahrnehmen kann, mich selbst weiter entwickle und die Zeit genießen kann. Da vertraue ich in viel gute Energie und auf das Schicksal. Bei mir ist das Glas nie halbleer. Bei mir ist es immer ganz voll.“

Umfrage Jahresende 2024 : Aline Anders-Lepsch (34) aus Cottbus: Ich komme ja jetzt in das Alter, wo das Jahr gefühlt schneller vorbei ist. Richtig schön fand ich den langen Sommer, weil man so viel draußen machen konnte. Und es gab schöne Urlaube. Meine Mama hat ihren 60. Geburtstag gefeiert, und wir haben ihren großen Traum erfüllt. Wir sind nach New York geflogen. Nur Mama, meine Schwester und ich. Das war richtig schön. Ansonsten erlebe ich viel Schönes mit meiner Tochter, die jetzt in die 2. Klasse geht und man merkt, wie sich ihre Persönlichkeit entwickelt. Das ist einfach schön. Traurig bin ich, dass unser Bandkollege Basti verstorben ist und kurz darauf auch ein Arbeitskollege mit nur 30 Jahren. Und unseren Hund mussten wir auch einschläfern lassen. Der Tod zeigt uns immer wieder, dass wir umso mehr unser Leben genießen sollten. Für das neue Jahr habe ich eigentlich keine großen Erwartungen. Ich hoffe einfach, dass ich wieder viele schöne Momente wahrnehmen kann, mich selbst weiter entwickle und  die Zeit genießen kann. Da vertraue ich in viel gute Energie und an das Schicksal. Bei mir ist das Glas nie halbleer. Bei mir ist es immer ganz voll.

Aline Anders-Lepsch (34) aus Cottbus.

Michael Helbig

Sportlich unterwegs und in Vorfreude auf das Jahr 2025

Ursula Rademacher (85) aus Cottbus sagt: „Eigentlich war das alte Jahr 2024 ein bisschen langweilig. In dem Alter schafft man ja nicht mehr so viel.“ Trotzdem gehe sie jede Woche zum Sport in ein Fitness-Studio am Bahnhof und mache jeden Tag eine knappe Stunde Nordic Walking an den Sachsendorfer Wiesen. „Ich wohne ja in einem alten Wohngebiet, da treffen sich morgens meistens immer dieselben Leute. Man grüßt sich und redet ein paar Worte. Das ist schon nicht so schlecht.“

Das Gärtchen vor der Haustür, in dem sie Gurken, Tomaten, Bohnen, Zuchini und natürlich Erdbeeren anbaut, sei eine Freude. 2024 sei die Ernte aber wegen des Frostes im Frühjahr nicht so doll gewesen.

„Im neuen Jahr hoffe ich, dass ich noch weiter so gut beisammen bin. Dafür muss man aber auch etwas tun. Im Sommer gehe ich ja schon frühmorgens auf meine Morgenrunde. Ansonsten habe ich eigentlich keine großen Wünsche. Ich freue mich darauf, was 2025 so auf mich zukommt.“

Umfrage Jahresende 2024 : Ursula Rademacher (85) aus Cottbus: Eigentlich war das alte Jahr ein bisschen langweilig. In dem Alter schafft man ja nicht mehr so viel. Trotzdem gehe ich jede Woche zum Sport in ein Fitness Studio am Bahnhof und mache jeden Tag eine knappe Stunde Nordic Walking an den Sachsendorfer Wiesen mit meinen Stöcken. Ich wohne ja in einem alten Wohngebiet, da treffen sich morgens meistens immer dieselben Leute. Man grüßt sich und redet ein paar Worte. Das ist schon nicht so schlecht. Im alten Jahr fahre ich noch mal nach Breslau. Darauf freue ich mich, das ist eine sehr schöne Stadt. Außerdem habe ich ja noch mein Gärtchen vor der Haustür. Da baue ich Gurken, Tomaten, Bohnen, Zuchini und natürlich Erdbeeren an. In diesem Jahr war die Ernte aber wegen dem Frost im Frühjahr nicht so doll. Ich habe auch noch einen Pfirsich Baum. Da war in diesem Jahr gar nichts dran. Im neuen Jahr hoffe ich, dass ich noch weiter so gut beisammen bin. Dafür muss man aber auch etwas tun. Im Sommer gehe ich ja schon frühmorgens auf meine Morgenrunde. Ansonsten habe ich eigentlich keine großen Wünsche. Groß verreisen möchte ich auch nicht mehr. Im Alter muss man dabei doch immer so viel mit sich rumschleppen. Auch im neuen Jahr lebe ich einfach so in den Tag hinein und freue mich darauf, was dann so kommt.

Ursula Rademacher (85) aus Cottbus.

Michael Helbig

Ein beruflicher Neustart und ein Herzenswunsch für das Kind

Kerstin Metzkow (46) aus Cottbus sagt: „Beruflich habe ich mich im Bereich Marketing mit dem Schwerpunkt Videoproduktion für Socialmedia weiterentwickelt. Viele wissen gar nicht, welche neuen Möglichkeiten sich gerade mit Videoproduktionen ergeben.“ Ansonsten sei eigentlich alles unverändert geblieben. Glücklich ist Kerstin Metzkow darüber, dass ihr Partner in Deutschland ist „und wir unser Business mit afrikanischen Korbwaren aufbauen konnten“. Sie seien jetzt viel auf Märkten unterwegs, immer mittwochs auch auf dem Wochenmarkt vor der Stadthalle Cottbus.

„Die Menschen hier sind viel offener, freundlicher. Ich beobachte das immer auf dem Wochenmarkt, wenn sich die Menschen treffen und gut miteinander umgehen.“

Für das neue Jahr 2025 nimmt sich die Cottbuserin vor, wieder mehr Kontakte aufzubauen. Sie will als Freiberuflerin im Socialmedia-Bereich weitermachen. „Und ich wünsche mir natürlich, dass meine Tochter erfolgreich ihre 6. Klasse abschließt und einen Platz an einer weiterführenden Schule findet.“ Gesund zu bleiben, sei noch wichtig.

Umfrage Jahresende 2024 : Kerstin Metzkow (46) aus Cottbus: Beruflich habe ich mich im Bereich Marketing auf dem Schwerpunkt Videoproduktion für social Media weiterentwickelt. Viele wissen gar nicht, welche neuen Möglichkeiten sich gerade mit Videoproduktionen im social Media Bereich ergeben. Ansonsten ist eigentlich alles unverändert. Glücklich bin ich, dass mein Partner in Deutschland ist und wir unser Business mit afrikanischen Korbwaren aufbauen konnten. Jetzt sind wir viel auf Märkten unterwegs, jeden Mittwoch auch auf dem Wochenmarkt vor der Stadthalle. Es hat sich vieles positiv entwickelt, und ich bin froh, dass ich vieles machen kann, was mir Spaß macht. Nachdem ich auch auf Märkten in Berlin unterwegs war, weiß ich meine Heimatstadt Cottbus erst recht zu schätzen. Die Menschen hier sind viel freundlicher und offener. Ich überlege, wie man Cottbus gerade im Marketing noch bekannter machen kann. Wenn viele Trends noch nicht bis nach Cottbus durchgedrungen sind, muss das nicht unbedingt ein Nachteil sein. Die Menschen hier sind viel offener, freundlicher. Ich beobachte das immer auf dem Wochenmarkt, wenn sich die Menschen treffen und freundlich miteinander umgehen. Die Leute sollten viel mehr rausgehen und sich auf Märkten treffen. Ansonsten wünsche ich mir fürs neue Jahr, wieder mehr Kontakte aufzubauen. Mit dem Wissen meiner Qualifizierung möchte ich gern als Freiberufler im social Media Bereich weiter machen. Ich wünsche mir natürlich, dass meine Tochter erfolgreich ihre 6. Klasse abschließt und einen Platz an einer weiterführenden Schule findet. Und ich hoffe, gesund zu bleiben. Wenn man älter wird, kommt ja immer wieder was neues dazu.

Kerstin Metzkow (46) aus Cottbus.

Michael Helbig

Weniger meckern, dafür mehr tun für Verbesserungen

Bernd Burchhardt (78) aus Senftenberg sagt: Das Jahr 2024 ist für mich persönlich als Rentner ein gutes, normales Jahr gewesen. „Aber politisch war es durchwachsen. Viele Menschen, sehen nur das, was sie sehen wollen. Ich habe den Eindruck, mehr interessiert nicht so richtig. Die Politiker und Abgeordneten hören nicht auf die Menschen, gehen nicht zum Volk.“ Jeden ersten Montag im Monat stünden nur die Blauen in Senftenberg auf dem Marktplatz. Sehr viele Menschen seien da und informierten sich. Von den anderen Parteien sei nichts zu sehen.

„Ich sitze dreimal in der Woche mit Gleichaltrigen in einem Café. Da hört man so allerlei, was rechts und links diskutiert wird. Trotzdem jammern wir in Deutschland auf hohem Niveau. Andere Länder sind auch nicht zufrieden, aber da wird nicht so viel gemeckert. Am Ende muss sich jeder an die eigene Nase fassen und sich fragen, was kann ich tun, damit es besser wird“, sagt er.

Umfrage Jahresende 2024 : Bernd Burchhardt (78) aus Senftenberg: Das alte Jahr war für mich persönlich als Rentner ein gutes, normales Jahr. Aber politisch war es durchwachsen. Viele Menschen, sehen nur das, was sie sehen wollen. Ich habe den Eindruck, das interessiert nicht so richtig. Die Politiker und Abgeordneten hören nicht auf die Menschen, gehen nicht zum Volk. Jeden 1. Montag im Monat stehen die „Blauen“ bei uns in Senftenberg auf dem Markt und es gehen sehr viele Menschen hin und informieren sich dort. Von den anderen Parteien sieht man niemanden. Nur im Wahlkampf kommen sie raus. Im Februar sollen wir wieder wählen. Ich finde, wenn es so brennt, sollte man auch die Weihnachtspause im Wahlkampf mal auslassen. Urlaub hin oder her. Wenn es so kurz vor knapp steht, sollten alle mal in sich gehen. Sie wollen doch wiedergewählt werden. Ich sitze dreimal in der Woche mit Gleichaltrigen in einem Café. Da hört man so allerlei, was rechts und links diskutiert wird. Die großen Parteien sind einfach nicht in der Lage, ihre Politik zu erklären. Da wird einfach nur festgelegt und wieder zurückgerudert. Da fasst sich jeder an den Kopf. Trotzdem in Deutschland jammern wir auf hohem Niveau. Andere Länder sind auch nicht zufrieden, aber da wird nicht so viel gemeckert. Am Ende muss sich jeder an die eigene Nase fassen und sich fragen, was kann ich tun, damit es besser wird. Ins gesamt ist der Ton rauer geworden.

Bernd Burchhardt (78) aus Senftenberg.

Michael Helbig

Cottbuser wünscht sich Gesundheit und endlich wieder Frieden

Günther Biallas (75) aus Cottbus: „Für mich ist das Jahr 2024 ein gutes Jahr gewesen. Die Familie ist gesund, ich bin gesund. Das ist das Wichtigste. Auch sportlich war das alte Jahr für mich ein gutes Jahr. Ich bin beim Branitzer Parklauf und bei den Ostsee Sportspielen die fünf Kilometer mitgelaufen. Ich bin also zufrieden.“

Für das Jahr 2025 wünsche er sich, dass die Familie und auch er gesund bleiben. „Was mir aber ganz große Sorgen macht, ist die weltpolitische Situation. Da kann ich nur sagen: Frieden, Frieden und nochmals Frieden. Ich hoffe, dass nicht alles noch weiter eskaliert. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal so sagen muss.“

Umfrage Jahresende 2024 : Günther Biallas (75) aus Cottbus: Für mich war das Jahr 2024 ein gutes Jahr. Die Familie ist gesund, ich bin gesund. Das ist das Wichtigste. Auch sportlich war das alte Jahr für mich ein gutes Jahr. Ich bin beim Branitzer Parklauf und bei den Ostsee Sportspielen die 5 Kilometer mitgelaufen. Ich bin also zufrieden. Für das kommende Jahr wünsche ich mir, dass die Familie und auch ich gesund bleiben. Was mir aber ganz große Sorgen macht, ist die weltpolitische Situation. Da kann ich nur sagen: Frieden, Frieden und nochmals Frieden. Das wird wohl jeder so sehen. Ich hoffe, dass nicht alles noch weiter eskaliert. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal so sagen muss.

Günther Biallas (75) aus Cottbus.

Michael Helbig

Schausteller-Paar aus Forst: Wann wird endlich geheiratet?

Kimberley Scheit (23) und Johnny Sperlich (24) aus Forst: „Eigentlich wollten wir ja schon verheiratet sein. Aber die Hochzeit mussten wir noch mal aufschieben“, sagt Johnny Sperlich. Die Cottbuser, die gern auf dem Weihnachtsmarkt bei dem Paar einkehren, verfolgen die Pläne der beiden Schausteller.

Johnny Sperlich erzählt, dass das Jahr 2024 ihnen viel Glück im Unglück gebracht hat. „Wir hatten einen Autounfall. Und ich habe mich mit heißem Fett ganz schön verbrannt. Aber inzwischen ist alles wieder gut verheilt. Ein Augenblick kann manchmal alles verändern.“ Aber die Unterstützung der  Familie und auch von Freunden sei toll. „Es ist schön, dass alle füreinander da sind“, sagt er.

Für das neue Jahr 2025 wünscht sich das Paar vor allem gesund zu bleiben. Auch für alle Lieben.  Da spielt das Geschäftliche eine Nebenrolle. „Trotzdem ist das Geschäft als Schausteller unser Leben. Am wichtigsten ist aber die Frau an meiner Seite. Bei uns läuft alles Hand in Hand, das soll so bleiben“, sagt er.

Umfrage Jahresende 2024 : Kimberley Scheit (23) und Johnny Sperlich (24): Eigentlich wollten wir ja schon verheiratet sein. Aber die Hochzeit mussten wir noch mal aufschieben. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir wollen den perfekten Zeitpunkt dafür finden. Johnny Sperlich: Im alten Jahr hatten wir viel Glück im Unglück. Wir haten einen Autounfall, und ich habe mich mit heißem Fett ganz schön verbrannt. Aber inzwischen ist alles wieder gut verheilt. Ein Augenblick kann manchmal alles verändern. Aber wir haben viel Unterstützung erfahren von unserer riesigen Familie und auch von Freunden. Wir hatten hunderte Anrufe und alle fragten, ob sie uns helfen können. Es ist schön, dass alle füreinander da. Der Zusammenhalt ist bei uns sehr stark. Das ist ja heutzutage nicht immer mehr der Fall. Für das neue Jahr wünschen wir uns nicht mehr so viele Unfälle, denn die Gesundheit ist das A und O. Egal ob Familie oder Freund, alle sollen gesund bleiben, da spielt das Geschäftliche eine Nebenrolle. Trotzdem ist das Geschäft als Schausteller unser Leben, dafür leben wir.  Johnny Sperlich: Am wichtigsten ist aber die Frau an meiner Seite. Da läuft bei uns alles Hand in Hand.

Kimberley Scheit (23) und Johnny Sperlich (24) aus Forst.

Michael Helbig

Das vierte Enkelkind und ein neuer Job für den Cottbuser

Mathias Jobst (59) aus Cottbus sagt, „das Jahr 2024 war recht turbulent“. Die ganze Politik könne man sich ja gar nicht mehr anhören. Persönlich war es für ihn aber ein sehr schönes Jahr. „Mein viertes Enkelkind ist geboren. Und gesundheitlich und arbeitstechnisch läuft alles so, wie ich es mir gewünscht habe.“ Nach mehr als 40 Jahren im Schichtdienst als Lokführer habe er jetzt einen Job als Trainer für Lokführer im Normaldienst.

„Für 2025 wünsche ich mir Frieden. Das ist ganz wichtig. Und natürlich Gesundheit. Damit ich im neuen Jahr meinen runden Geburtstag mit lieben und netten Menschen feiern kann.“

Umfrage Jahresende 2024 : Mathias Jobst (59) aus Cottbus: Das vergangene Jahr war recht turbulent. Die ganze Politik kann man sich ja gar nicht mehr anhören, wenn man sich überlegt, was da so abgeht. Persönlich war es für mich aber ein schönes Jahr. Mein viertes Enkelkind ist geboren worden, und gesundheitlich und arbeitstechnisch läuft alles so wie ich es mir gewünscht habe. Nach über 40 Jahren im Schichtdienst als Lokführer habe ich jetzt einen Job als Trainer für Lokführer im Normaldienst. Für 2025 wünsche ich mir Frieden. Das ist ganz wichtig, und ich wünsche mir natürlich Gesundheit. Damit ich im neuen Jahr meinen runden Geburtstag mit lieben und netten Menschen feiern kann.

Mathias Jobst (59) aus Cottbus.

Michael Helbig

Cottbuser drückt die Schulbank für Neustart im Berufsleben

Holger Berg (57) aus Cottbus sagt: „2024 war für mich ein durchwachsenes Jahr. Länger als 35 Jahre bin ich als Orthopädiemechaniker gewesen und dann Anfang des Jahres gekündigt worden. Das war nicht so schön.“ Er sei noch auf der Suche nach einer neuen Arbeit, besuche einen Computerkurs und mache sich fit für ein neues Berufsleben. In einer neuen Firma, die er schon im Blick habe. „Ich schaue optimistisch ins neue Jahr 2025. Zum Glück habe ich keine gesundheitlichen Leiden und freue mich auf eine neue berufliche Herausforderung.“

Umfrage Jahresende 2024 : Holger Berg (57) aus Cottbus: 2024 war für mich ein durchwachsenes Jahr. Seit über 35 Jahren bin ich als Orthopädiemechaniker gewesen und dann Anfang des Jahres gekündigt worden. Das war nicht so schön. Da kommen dann junge Leute als Chefs und meinen, den Beruf neu erfinden zu müssen… Jetzt bin ich natürlich auf der Suche nach einer neuen Tätigkeit, besuche einen Computerkurs und mache mich bis dahin fit für ein neues Berufsleben. Da kommt man heute nicht mehr dran vorbei. Für alles, was man heute macht, braucht man den Computer. Von der kleinsten Bestellung bis zur Kalkulation. Da hat sich viel total verändert. Früher erledigt man das mit Papier und heute mit dem PC. Ich habe auch schon eine Firma im Blick, wo das natürlich gefordert wird. Deshalb bin ich jetzt bei dem Weiterbildungsinstitut Damago. Die sind total gut, nehmen sich viel Zeit und erklären alles Schritt für Schritt. Wahnsinn, was ich dort in einer Woche gelernt habe. Ansonsten blicke ich optimistisch ins neue Jahr. Zum Glück habe ich keine gesundheitlichen Leiden und freue mich auf eine neue berufliche Herausforderung.

Holger Berg (57) aus Cottbus.

Michael Helbig

Ein neuer Job und die Sehnsucht nach Frieden

Martin Gebauer (34) aus Cottbus sagt: Nach einer Kündigung in Drebkau, wo er im Gesundheitssport tätig gewesen ist, hat er wieder eine neue Arbeit gefunden. „Im Fitnessstudio Chakra konnte ich eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann beginnen. Das macht mir sehr viel Freude und war das Schönste für mich im alten Jahr.“ Sehr dankbar sei er dem Verein Blicklicht Cottbus für das Coaching und die Vermittlung.

„Für das neue Jahr hoffe ich, dass ich gesundheitlich einigermaßen auf den Beinen bleibe und die Ausbildung gut läuft. Und dass es meinen drei Geschwistern und meiner Lieblingsoma gut geht. Außerdem wünsche ich mir, dass sich alle Soldaten dieser Welt eine neue Arbeit suchen. Gäbe es keine Soldaten, gäbe es auch keine Kriege.“

Umfrage Jahresende 2024 : Martin Gebauer (34) aus Cottbus: Im Januar bin ich in Drebkau, wo ich im Gesundheitssport tätig war, gekündigt worden. Das war nicht so schön. Doch zum Glück habe ich nun wieder eine Arbeit gefunden, nachdem ich erst einmal eine Weile arbeitslos war. Im Fitnessstudio Chakra konnte ich eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann beginnen. Darüber habe ich mich natürlich sehr gefreut. Vor allem, weil ich trotz meiner körperlichen Beeinträchtigung noch einmal eine Chance bekommen habe. Die Ausbildung macht mir sehr viel Freude, das war das Schönste für mich im alten Jahr. Sehr dankbar bin ich dem Verein „Blicklicht Cottbus e.V.“ für das Coaching und die Vermittlung. Für das neue Jahr hoffe ich, dass ich gesundheitlich einigermaßen auf den Beinen bleibe und dass die Ausbildung gut läuft. Und dass es meinen drei Geschwistern und meiner Lieblingsoma gut geht. Außerdem wünsche ich mir, dass sich alle Soldaten dieser Welt eine neue Arbeit suchen. Denn: Gäbe es keine Soldaten, gäbe es auch keine Kriege.

Martin Gebauer (34) aus Cottbus.

Michael Helbig

Freude auf eine Reise und die Goldene Hochzeit

Werner Baronick (76) aus Cottbus sagt, das Jahr 2024 war durchwachsen, vor allem gesundheitsmäßig. „Aber ansonsten gab es nicht viel zu meckern. Die größte Freude bereitet mir und meiner Frau unsere Schäferhündin Danja. Sie bringt Abwechslung ins Haus, man bleibt in Bewegung und rostet nicht so ein.“

Für das neue Jahr 2025 wünsche er sich Frieden und dass sich die Menschen endlich besser vertragen. Auch Gesundheit sei wichtig. „Meine Frau stammt aus Rostock, und sie will unbedingt noch mal in ihre alte Heimat und die Ostsee sehen. Deshalb haben wir uns jetzt für eine LR-Leser-Reise nach Warnemünde angemeldet. Darauf freuen wir uns sehr.“ Zum Glück hat das Paar nette Leute in der Nachbarschaft, die auch einen Hund haben „und in dieser Zeit unsere Danja betreuen“.

Im Mai 2025 werde Goldene Hochzeit gefeiert – „ganz ruhig, nur wir beide“.

Umfrage Jahresende 2024 : Werner Baronick (76) aus Cottbus: Das alte Jahr war durchwachsen, vor allem gesundheitsmäßig. Aber ansonsten gab es nicht viel zu meckern. Die größte Freude bereitet mir und meiner Frau unsere Schäferhündin Danja. Sie bringt Abwechslung ins Haus, man bleibt in Bewegung und rostet nicht so ein. Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass Frieden bleibt und dass sich die Menschen endlich besser vertragen. Das Zweitwichtigste ist, dass wir einigermaßen gesund bleiben. Meine Frau stammt aus Rostock, und sie will unbedingt noch mal in ihre alte Heimat und die Ostsee sehen. Deshalb haben wir uns jetzt für eine LR-Leser-Reise nach Warnemünde angemeldet. Darauf freuen wir uns ganz doll. Das ist seit vielen Jahren unsere erste größere Reise. Man muss sich doch auch mal was leisten. Geld kann man doch nicht mit unter die Erde nehmen. Zum Glück haben wir nette Leute in der Nachbarschaft, die auch einen Hund haben und in dieser Zeit unsere Danja betreuen. Der zweite Höhepunkt ist im Mai unsere Goldene Hochzeit. Die wird aber ganz ruhig verlaufen, ohne größere Feier. Nur wir beide.

Werner Baronick (76) aus Cottbus.

Michael Helbig

Krankenpfleger aus Cottbus hat diesen Wunsch für 2025

Michael Schneider (26) aus Cottbus blickt auf ein gutes Jahr 2024 zurück, das nach der Corona-Krise wieder entspannter gewesen sei. Trotzdem sei es aber auch durchwachsen gewesen.„ Ich arbeite als Krankenpfleger im Krankenhaus, da erlebt man sehr viel. Und man hört viel von den Patienten, was einen selbst beeinflusst und nachdenklich macht.“

Der Cottbuser hofft, dass das neue Jahr keinen Krieg mehr bringt. Die Politik stimmt ihn da aber sorgenvoll. Gesundheit und mehr Wertschätzung und Respekt für Pflegeberufe wünscht er sich.

Umfrage Jahresende 2024 : Michael Schneider (26) aus Cottbus: Das alte Jahr war eigentlich ganz gut, nachdem sich das nach der Corona-Krise alles wieder entspannt hat. Trotzdem war es aber auch durchwachsen. Ich arbeite als Krankenpfleger im Krankenhaus, da erlebt man sehr viel. Und man hört viel von den Patienten, was einen selbst beeinflusst und nachdenklich macht. Aber man hört auch viele positive Dinge, so dass man mit Freude ins neue Jahr blickt. Ansonsten hoffe ich, dass das neue Jahr kriegsfrei losgeht. Aber wenn man sich so die Politik ansieht… Und ich hoffe natürlich, dass ich beschwerdefrei und gesund bleibe, bevor die nächste Pandemie anrollt. Außerdem wünsche ich mir, dass der Pflegeberuf mehr Wertschätzung und Respekt erfährt.

Michael Schneider (26) aus Cottbus.

Michael Helbig

Cottbuser arbeitet im Ruhestand und so dankt es der Fiskus

Peter Pietrasch (69) aus Cottbus sagt: „Das alte Jahr 2024 war eher bescheiden. Ich habe noch zwei Jahr länger gearbeitet, bevor ich Rentenempfänger geworden bin. Klar, ich habe noch schöne Projekte gehabt und für die GWC 24 Wohneinheiten an der Thiemstraße als Bauleiter betreut. Als Dank dafür gab es dann vom Finanzamt noch eine kräftige Steuernachforderung.“

Gesundheitlich gibt es ein paar Probleme. Seit einem halben Jahr warte er auf einen Lungenarzt-Termin. Das sei bedauerlich.

Aber Peter Pietrasch blickt auch auf schöne Momente zurück. „So kann ich mit ansehen, wie meine beiden Enkel in Haasow und Hamburg aufwachsen.“ Und die Kinder- und Jugendarbeit im Verein Cottbuser Karneval (VCK) bereite ihm immer noch sehr viel Freude. Inzwischen habe der Verein wieder 90 Mitglieder, durch Corona waren es mal nur noch 60. Bis 2025  ist er noch Vereinspräsident, „dann werde ich den Staffelstab aber weitergeben“. Probleme bereiten immer noch die Spielstätten. Im Brauhaus an der Bahnhofstraße sei einfach zu wenig Platz, es gebe in Cottbus zu wenig Veranstaltungssäle.

„Persönlich wünsche ich mir vor allem Gesundheit und natürlich Frieden“, sagt der Cottbuser.

Umfrage Jahresende 2024 : Peter Pietrasch (69) aus Cottbus: Das alte Jahr war eher bescheiden. Ich habe noch zwei Jahr länger gearbeitet, bevor ich Rentenempfänger geworden bin. Klar, ich habe noch schöne Projekte gehabt und für die GWC 24 Wohneinheiten als Bauleiter in der Thiemstraße betreut. Als Dank dafür gab es dann vom Finanzamt noch eine kräftige Steuernachforderung. Gesundheitlich gab es ein paar Probleme. Seit einem halben Jahr warte ich auf einen Lungenarzt-Termin. Das ist bedauerlich. Aber es gab im zurückliegenden Jahr auch schöne Momente. So kann ich mit ansehen wie meine beiden Enkel in Haasow und einer in Hamburg aufwachsen. Und die Kinder- und Jugendarbeit in unserem Verein Cottbuser Karneval (VCK) bereitet mir immer noch sehr viel Freude. Inzwischen haben wir in unserem Verein wieder 90 Mitglieder, durch Corona waren es mal nur noch 60. Bis nächstes Jahr bin ich noch Vereinspräsident, dann werde ich den Staffelstab aber weitergeben. Probleme bereiten uns immer noch die Spielstätten. Im Brauhaus in der Bahnhofstrasse ist einfach zu wenig Platz, und es gibt in Cottbus einfach zu wenig Veranstaltungssäle. Neulich mussten wir für unsere Veranstaltung sogar in den Lausitz Park ausweichen, auch wegen der horrenden Mieten in anderen Häusern. Trotzdem wir blicken nach vorn. Persönlich wünsche ich mir vor allem Gesundheit und natürlich Frieden.

Peter Pietrasch (69) aus Cottbus.

Michael Helbig

Der Blick in das neue Jahr 2025 ist voller Sorge

Ute Schmidt (70) aus Hoyerswerda sagt: „Das alte Jahr 2024 war recht anstrengend, wir haben uns sehr um unsere pflegebedürftige Mutter gekümmert. Jetzt lebt sie in einem Pflegeheim. Aber trotzdem haben wir alles gut organisiert und uns ein paar schöne Momente gegönnt.“

Seit 35 Jahren fahre die Familie an die Ostsee. „Wir waren auch schon zum zweiten Mal im Oderbruch unterwegs und werden das wieder machen. Die Weitläufigkeit der Landschaft sorgt für richtig gute Entspannung“, erzählt sie.

Bei den Aussichten auf das Jahr 2025 betrübe sie und ihren Mann die weltpolitische Lage. „Dass es in der Ukraine keine Aussicht auf Ende des Krieges gibt, ist doch furchtbar. Genauso beim Nahostkonflikt. Von der Politik hoffen wir, dass sie aktiver wird und zur Beendigung der Konflikte beiträgt.“ Ihr größter Wunsch sei, „dass die Welt sich wieder einkriegt“. Und für Deutschland sei es  mehr Stabilität und dass die Inflation gestoppt werde. „Die Preise steigen immer weiter, so kann das doch nicht weitergehen.“

Umfrage Jahresende 2024 : Ute Schmidt (70) aus Hoyerswerda: Das alte Jahr war recht anstrengend, wir haben uns sehr um unsere pflegebedürftige Mutter gekümmert. Jetzt lebt sie in einem Pflegeheim. Aber trotzdem haben wir alles gut organisiert und uns ein paar schöne Momente gegönnt. Seit 35 Jahren lieben wir die Ostsee und waren auch in diesem Jahr wieder dort. Aber wir waren auch schon zum zweiten Mal im Oderbruch unterwegs und werden das auch wieder machen. Die Weitläufigkeit der Landschaft sorgt für richtig gute Entspannung. Bei den Aussichten für das neue Jahr betrübt meinen Mann und mich die weltpolitische Lage. Dass es in der Ukraine keine Aussicht auf Ende des Krieges gibt, ist doch furchtbar. Genauso beim Nahostkonflikt. Von der Politik hoffen wir, dass sie aktiver wird und zur Beendigung der Konflikte beiträgt. Für die Überreaktion Israels haben wir nur wenig Verständnis. Große Teile Gazas sind nicht mehr bewohnbar, und die Zivilbevölkerung leidet unter dem Krieg am meisten. Die Konflikte können nur politisch gelöst werden. Mit wem wir uns unterhalten, man kommt immer wieder auf das gleiche Thema. Unser größter Wunsch ist, dass die Welt sich wieder einkriegt. Und für Deutschland wünschen wir uns mehr Stabilität, dass die Inflation gestoppt wird. Die Preise steigen immer weiter, so kann das doch nicht weitergehen.

Ute Schmidt (70) aus Hoyerswerda.

Michael Helbig

Weltreisender aus Drachhausen genießt den Ruhestand daheim

Wolfgang Lottra (65) aus Drachhausen: „Das Jahr 2024 war für mich gut und entspannt. Über 40 Jahre bin ich als Bootsmann zur See gefahren, und nun bin ich Rentner. Nachdem ich die ganze Welt gesehen habe, genieße ich nun das Rentnerdasein und zu Hause zu sein.“

Das Wichtigste sei, dass die Frau, die beiden Kinder und auch er gesund geblieben seien Für das neue Jahr wünsche er sich, dass das so bleibe. Und dass es politisch vorwärtsgehe und der Krieg in der Ukraine beendet werde. „Die müssen sich doch alle mal an einen Tisch setzen und verhandeln. Und nicht immer nur Waffen hin und her schicken. Ohne Frieden kann man doch alles andere vergessen.“

Persönlich habe er jetzt viel Zeit für Hobbys. „Ich habe mir einen Hund gekauft, einen Dalmatiner. Mit dem verbringe ich viel Zeit. Außerdem spiele ich noch Tischtennis und in der Drachhausener Dorfmannschaft Volleyball.“

Umfrage Jahresende 2024 : Wolfgang Lottra (65) aus Drachhausen: Das vergangene Jahr war für mich gut und entspannt. Über 40 Jahre bin ich als Bootsmann zur See gefahren, und nun bin ich Rentner. Nachdem ich die ganze Welt gesehen habe, genieße ich nun das Rentnerdasein und zu Hause zu sein. Das wichtigste ist, dass meine Frau und die beiden Kinder und auch ich gesund geblieben sind. Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass es gesundheitlich so weitergeht. Und dass es im Politischen ein bisschen vorwärtsgeht und der Krieg in der Ukraine beendet wird. Die müssen sich doch alle mal an einen Tisch setzen und verhandeln! Und nicht immer nur Waffen hin und her schicken. Ohne Frieden kann man doch alles andere vergessen. Persönlich habe ich jetzt viel Zeit für meine Hobbys. Ich habe mir einen Hund gekauft, einen Dalmatiner. Mit dem verbringe ich viel Zeit. Außerdem spiele ich noch Tischtennis und in der Drachhausener Dorfmannschaft Volleyball.

Wolfgang Lottra (65) aus Drachhausen.

Michael Helbig

Lehrer und Trainer nimmt neue Herausforderung gern an

Martin Ruzicka (42) aus Kolin (Tschechien) sagt: „Das alte Jahr war schön und mit einem Arbeitswechsel verbunden. Ich bin gewissermaßen von der Sportwelt in die sorbisch/wendische Welt gewechselt.“ Bisher war er an der Lausitzer Sportschule Lehrer und Trainer und arbeitet künftig am Niedersorbischen Gymnasium in Cottbus als Lehrer für Sport und in Zukunft auch für Sorbisch. „Über den Wechsel bin ich ganz froh, weil es eine neue Herausforderung ist“.

Für 2025 wünsche ich mir so wie in Deutschland Frieden auch für andere Länder. Wie in der Ukraine. „Und ich wünsche mir, dass sich die politische Lage so entwickelt, dass alles funktioniert und die Gesellschaft nicht weiter gespalten wird.“

Für sich persönlich könne er sagen, „dass ich glücklich bin. Und ich wünsche mir, dass es weiter so funktioniert wie bisher, wir gesund bleiben und es der Familie gut geht."

Umfrage Jahresende 2024 : Martin Růžička (42) aus Kolin (Tschechien): Das alte Jahr war schön und mit einem Arbeitswechsel verbunden. Ich bin gewissermaßen von der Sportwelt in die sorbisch/wendische Welt gewechselt. Bisher war ich an der Lausitzer Sportschule Lehrer/Trainer und am Niedersorbischen Gymnasium in Cottbus Lehrer für Sport und künftig auch sorbisch. Über den Wechsel bin ich ganz froh, weil es eine neue Herausforderung ist. Allerdings bin ich auch ein wenig traurig, weil an der Sportschule ja nun die neue Trampolinhalle gebaut wird. Für 2025 wünsche ich mir so wie in Deutschland Frieden auch für andere Länder. Wie zum Beispiel in der Ukraine. Und ich wünsche mir, dass sich die politische Lage so entwickelt, dass alles funktioniert und die Gesellschaft nicht weiter gespalten wird. Für mich persönlich kann ich sagen, dass ich glücklich bin, und ich wünsche mir, dass es weiter so funktioniert wie bisher, wir gesund bleiben und es der Familie gut geht.

Martin Ruzicka (42) aus Kolin (Tschechien).

Michael Helbig

Kölnerin ist in der Kulturstadt Cottbus richtig angekommen

Isabelle Osenau (26) aus Köln arbeitet am Staatstheater Cottbus: „Für mich war es ein schönes Jahr 2024, weil es mein erstes volles Jahr in Cottbus gewesen ist.“  Seit Mai 2023 arbeite sie am Staatstheater im Opernchor und sei auch solistisch tätig. „In Cottbus gefällt es mir sehr gut. Alles ist fußläufig zu erreichen, denn ich bin ja eher so ein Kleinstadttyp. Die Nähe zu den Grünanlagen und die Wege an der Spree mag ich sehr.“

Für das Jahr 2025 erwarte sie einen weiteren Aufschwung für das Theater und die Stadt mit neuen, interessanten Ansätzen. „Im Theater bekommen wir ja für ein Jahr einen neuen Intendanten. Jedenfalls freue ich mich, zum kulturellen Leben in Cottbus beitragen zu können und selbst Kultur zu erleben.“

Umfrage Jahresende 2024 : Isabelle Osenau (26) aus Köln: Für mich war es ein schönes Jahr, weil es mein erstes vollständiges Jahr in Cottbus war. Seit Mai 2023 arbeitete ich am Staatstheater im Opernchor und bin auch solistisch tätig. In Cottbus gefällt es mir sehr gut. Alles ist fußläufig zu erreichen, denn ich bin ja eher so ein Kleinstadttyp. Die Nähe zu den Grünanlagen und die Wege an der Spree mag ich sehr. Es gab viel Schönes im vergangenen Jahr mit tollen Auftritten. Ich fühle mich hier jedenfalls sehr zu Hause. Für das kommende Jahr erwarte ich einen weiteren Aufschwung für das Theater und die Stadt mit neuen, interessanten Ansätzen. Im Theater bekommen wir ja für ein Jahr einen neuen Intendanten. Jedenfalls freue ich mich, zum kulturellen Leben in Cottbus beitragen zu können und selbst Kultur zu erleben.

Isabelle Osenau (26) aus Köln arbeitet am Staatstheater Cottbus.

Michael Helbig