: Wenn Treppen und schwere Einkäufe zum Problem werden
Keine Familie in der Nähe, kein Kontakt zu Nachbarn: Einsame Senioren gibt es auch in Cottbus immer mehr. Doch es gibt Initiativen wie die Nachbarschaftshilfe des Mehrgenerationenhauses. Was können die leisten? Ein Ehepaar berichtet.
Nicht mehr gut zu Fuß: Peter Ränicke und seine Frau Ingeborg haben keine Kinder und Enkel und sind deshalb äußerst froh über die Nachbarschaftshilfe des Cottbuser Mehrgenerationenhauses. Die Treppen zu ihrer Wohnung bis in den dritten Stock sind ein Problem für sie.
Steffi Ludwig
In der Poznaner Straße ist der Sitz des SOS-Kinderdorfes und Mehrgenerationenhauses Cottbus. Hier findet normalerweise wöchentlich ein Nachbarschaftscafé statt – durch Corona ist das momentan nicht möglich.
Steffi Ludwig
Sandy Stelter (l.) ist eine der „guten Seelen“ der Cottbuser Nachbarschaftshilfe und hilft unter anderem dem Ehepaar Ränicke beim Einkaufen.
SOS-Kinderdorf
Das Einkaufen und das Heraufbringen der Einkäufe in die Wohnung ist auch für viele Cottbuser Senioren ein Problem.
Fabian Sommer/dpa
Treppenhäuser ohne Aufzug wie hier in Sachsendorf sind gerade für Senioren, die schlecht zu Fuß sind, ein Problem.
Steffi Ludwig
In Sachsendorf und Madlow ist mehr als ein Viertel der Einwohner 65 Jahre alt oder älter.