LR+LR+Schutzgeld in Cottbus
: Das kriminelle Netzwerk reicht tiefer als bislang vermutet

Ein Gastwirt aus Cottbus hat drei mutmaßliche Erpresser von Schutzgeld vor Gericht gebracht. Im Prozess tun sich inzwischen weitere Abgründe auf.
Von
Kathleen Weser
Cottbus
Jetzt in der App anhören
Prozess wegen erpresserischen Menschenraubs: 22.05.2025, Hamburg: Die Angeklagten (l und hinten M) werden in Handschellen von Justizbeamten über einen Flur zum Sitzungssaal im Strafjustizgebäude gebracht. Der Prozess wegen erpresserischen Menschenraubs gegen eine angeklagte Frau und zwei angeklagte Männer hat begonnen. Am 01.07.2024 soll die 37-jährige Angeklagte einen Mann unter einem Vorwand in ihre Wohnung in Hamburg-Bergedorf gelockt haben, um geplante Misshandlungen und eine Erpressung durch die Mitangeklagten und einen unbekannten Mittäter zu ermöglichen. Der Mann soll gefesselt, geschlagen, bedroht und – unter anderem mit einer Schusswaffe – zur Herausgabe von 150.000 Euro gezwungen worden sein. Foto: Marcus Brandt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Alle drei der Erpressung von Schutzgeld beschuldigten Männer aus Cottbus, denen jetzt der Prozess gemacht wird, werden inzwischen aus der U-Haft vorgeführt. In dem Fall gibt es aber auch eine neue Spur in den Knast. (Symbolfoto)

Marcus Brandt/dpa