Schulstreik in Cottbus
: 250 Schüler und Unterstützer demonstrieren gegen Wehrpflicht

Bundesweit hat ein Schulstreik gegen die Wehrpflicht stattgefunden. Auch in Cottbus waren mehrere hundert Menschen unterwegs, die gegen verfrühte Musterungen demonstrierten.
Von
Steven Wiesner,
Michael Helbig
Cottbus
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Schulstreik Wehrpflicht Sept 2026: Schulstreik gegen die Wehrpflicht auch in Cottbus

Am bundesweiten  Aktionstag gegen die Wehrpflicht beteiligten sich am Freitag auch rund 250 Schülerinnen und Schüler sowie erwachsene Unterstützerinnen und Unterstützer von Cottbuser Schulen. Hier gab es um 11.30 Uhr  Eine Kundgebung auf dem Altmarkt, also mitten in der Unterrichtszeit und anschließend eine Demonstration. Diese führte zum Niedersorbischen Gymnasium, zum Max-Steenbeck-Gymnasium, zum Piccolo Theater auf dem Erich Kästner Platz sowie zum Platz Am Stadtbrunnen und zurück zum Altmarkt.  Es war der vierte Aktionstag der Initiative, im Mai kamen nach Angaben der Organisatoren rund 200 Menschen auf dem Altmarkt zusammen.
Die Initiative wendet sich gegen die Vorbereitungen für eine flächendeckende Wehrpflicht und gegen die weitere Umsetzung des Wehrdienstgesetzes. Als Beispiel führt sie den Start der Musterungen an, der früher komme als angekündigt. Die verpflichtenden Musterungen seien erst ab Juli 2027 angekündigt.
Der 1. Juli 2027 stand in der Begründung des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes, aus dem Gesetzestext selbst wurde der Satz kurz vor der Verabschiedung gestrichen. Das Gesetz gilt seit dem 1. Januar 2026, seither mustern die Karrierecenter bereits. Das Verteidigungsministerium hält das für jedoch rechtlich zulässig. Der Fragebogen zur Wehrerfassung geht seit Anfang 2026 an alle Männer ab Jahrgang 2008 und muss beantwortet werden, der Wehrdienst selbst bleibt freiwillig.

Auch in Cottbus ist gegen die Wehrpflicht demonstriert worden im Zuge eines bundesweiten Aktionstages.

Michael Helbig
  • Rund 250 Schüler und Unterstützer streikten in Cottbus gegen die Wehrpflicht.
  • Kundgebung um 11.30 Uhr auf dem Altmarkt, danach Demo durch die Innenstadt.
  • Route: Niedersorbisches und Max-Steenbeck-Gymnasium, Piccolo Theater, Am Stadtbrunnen.
  • Initiative kritisiert verfrühte Musterungen und das Wehrdienstmodernisierungsgesetz.
  • Streit am Max-Steenbeck-Gymnasium: Direktor warnt vor „Überwältigung“ jüngerer Schüler.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am bundesweiten Aktionstag gegen die Wehrpflicht haben sich am Freitag auch in Cottbus rund 250 Schülerinnen und Schüler sowie erwachsene Unterstützer beteiligt. Um 11.30 Uhr gab es eine Kundgebung auf dem Altmarkt, also mitten in der Unterrichtszeit, und anschließend eine Demonstration.

Diese führte zum Niedersorbischen Gymnasium, zum Max-Steenbeck-Gymnasium, zum Piccolo Theater auf dem Erich-Kästner-Platz sowie zum Platz Am Stadtbrunnen und zurück zum Altmarkt.

Es war der vierte Aktionstag der Initiative „Schulstreik gegen Wehrpflicht“, im Mai waren nach Angaben der Organisatoren rund 200 Menschen auf dem Altmarkt zusammengekommen. Die Initiative wendet sich gegen die Vorbereitungen für eine flächendeckende Wehrpflicht und gegen die weitere Umsetzung des Wehrdienstgesetzes.

Streik gegen Wehrpflicht: Aufregung im Vorfeld in Cottbus

Als Beispiel führt sie den Start der Musterungen an, der früher komme als angekündigt. Die verpflichtenden Musterungen seien erst ab Juli 2027 angekündigt gewesen. Der 1. Juli 2027 stand in der Begründung des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes, aus dem Gesetzestext selbst aber wurde der Satz kurz vor der Verabschiedung gestrichen.

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Das Gesetz gilt seit dem 1. Januar 2026, seither mustern die Karrierecenter bereits. Das Verteidigungsministerium hält das für rechtlich zulässig. Der Fragebogen zur Wehrerfassung geht seit Anfang 2026 an alle Männer ab Jahrgang 2008 und muss beantwortet werden, der Wehrdienst selbst bleibt freiwillig.

Speziell in Cottbus hatte im Vorfeld des Streiks ein Streit am Max-Steenbeck-Gymnasium für Aufregung gesorgt. Die Initiatoren hatten in Social-Media-Videos behauptet, dass Schulleiter Matthias König Schülern mit Suspendierungen gedroht habe.

Schulstreik Wehrpflicht Sept 2026: Schulstreik gegen die Wehrpflicht auch in Cottbus

Am bundesweiten  Aktionstag gegen die Wehrpflicht beteiligten sich am Freitag auch rund 250 Schülerinnen und Schüler sowie erwachsene Unterstützerinnen und Unterstützer von Cottbuser Schulen. Hier gab es um 11.30 Uhr  Eine Kundgebung auf dem Altmarkt, also mitten in der Unterrichtszeit und anschließend eine Demonstration. Diese führte zum Niedersorbischen Gymnasium, zum Max-Steenbeck-Gymnasium, zum Piccolo Theater auf dem Erich Kästner Platz sowie zum Platz Am Stadtbrunnen und zurück zum Altmarkt.  Es war der vierte Aktionstag der Initiative, im Mai kamen nach Angaben der Organisatoren rund 200 Menschen auf dem Altmarkt zusammen.
Die Initiative wendet sich gegen die Vorbereitungen für eine flächendeckende Wehrpflicht und gegen die weitere Umsetzung des Wehrdienstgesetzes. Als Beispiel führt sie den Start der Musterungen an, der früher komme als angekündigt. Die verpflichtenden Musterungen seien erst ab Juli 2027 angekündigt.
Der 1. Juli 2027 stand in der Begründung des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes, aus dem Gesetzestext selbst wurde der Satz kurz vor der Verabschiedung gestrichen. Das Gesetz gilt seit dem 1. Januar 2026, seither mustern die Karrierecenter bereits. Das Verteidigungsministerium hält das für jedoch rechtlich zulässig. Der Fragebogen zur Wehrerfassung geht seit Anfang 2026 an alle Männer ab Jahrgang 2008 und muss beantwortet werden, der Wehrdienst selbst bleibt freiwillig.

„Bildung statt Bomben“: Mit diversen Plakaten und Schildern demonstrierten Schülerinnen, Schüler und auch Erwachsene aus Cottbus am Freitag gegen die Wehrpflicht und zogen dabei vom Altmarkt aus durch die Stadt.

Michael Helbig

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