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: Bald mehr Plätze am Max-Steenbeck-Gymnasium

Das Max-Steenbeck-Gymnasium in Cottbus will ab dem Jahr 2025 mehr Schüler aufnehmen. Die Nachfrage ist riesig. Bisher wird jeder zweite Bewerber abgelehnt.
Von
Silke Halpick
Cottbus
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Der Wetterballon aus Latex wird mit 1000 Litern Helium befüllt. <br>Wetterballon im Steenbeck-Gymnasium gestartet<br>Nach langen Vorbereitungen war es am Mittwoch soweit:  Schülerinnen und Schüler des Cottbuser Max-Steenbeck-Gymnasiums haben vom Schulhof aus ihren ersten Wetterballon, gefüllt mit 1 000 Litern Helium, gestartet. Nachdem er in etwa zwei Stunden eine Höhe von 36 km erreicht hatte, also wesentlich höher aufgestiegen ist, als Flugzeuge fliegen, platzte der Ballon in der Nähe von Heinersbrück. Die Nutzlast von etwa 1 000 Gramm, u.a. Messgeräte für Druck, Temperatur, Ort und Geschwindigkeit und eine Videokamera sowie ein Geigerzähler, schwebte an einem Fallschirm wieder zur Erde zurück. Erwartet wurde der Fallschirm gegen 12 Uhr wieder auf dem Boden. Doch er landete nicht auf dem Schulhof, sondern in der Nähe Taubendorf. Die Landeposition konnte erst am Flugtag bestimmt werden und wurde von den Schülern per GPS vorherberechnet.  Mehrere Schüler verfolgten mit ihren Lehrern in PKW nach dem Start den Ballon. Nach der Bergung der Nutzlast sollen nun die Messdaten ausgewertet und übersichtlich präsentiert werden. Das Geigerzähler-Experiment zur Messung von kosmischer Strahlung bei der derzeitig geringen Sonnenaktivität wurde durch den Verein „NAWI School“ aus Panketal bei Berlin unterstützt. Möglich wurde das Projekt, für das eine Starterlaubnis durch die Obere Luftfahrtbehörde Berlin/Brandenburg eingeholt worden war, durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins des Max-Steenbeck-Gymnasiums.

Der Wetterballon aus Latex wird mit 1000 Litern Helium befüllt. 
Wetterballon im Steenbeck-Gymnasium gestartet
Nach langen Vorbereitungen war es am Mittwoch soweit:  Schülerinnen und Schüler des Cottbuser Max-Steenbeck-Gymnasiums haben vom Schulhof aus ihren ersten Wetterballon, gefüllt mit 1 000 Litern Helium, gestartet. Nachdem er in etwa zwei Stunden eine Höhe von 36 km erreicht hatte, also wesentlich höher aufgestiegen ist, als Flugzeuge fliegen, platzte der Ballon in der Nähe von Heinersbrück. Die Nutzlast von etwa 1 000 Gramm, u.a. Messgeräte für Druck, Temperatur, Ort und Geschwindigkeit und eine Videokamera sowie ein Geigerzähler, schwebte an einem Fallschirm wieder zur Erde zurück. Erwartet wurde der Fallschirm gegen 12 Uhr wieder auf dem Boden. Doch er landete nicht auf dem Schulhof, sondern in der Nähe Taubendorf. Die Landeposition konnte erst am Flugtag bestimmt werden und wurde von den Schülern per GPS vorherberechnet.  Mehrere Schüler verfolgten mit ihren Lehrern in PKW nach dem Start den Ballon. Nach der Bergung der Nutzlast sollen nun die Messdaten ausgewertet und übersichtlich präsentiert werden. Das Geigerzähler-Experiment zur Messung von kosmischer Strahlung bei der derzeitig geringen Sonnenaktivität wurde durch den Verein „NAWI School“ aus Panketal bei Berlin unterstützt. Möglich wurde das Projekt, für das eine Starterlaubnis durch die Obere Luftfahrtbehörde Berlin/Brandenburg eingeholt worden war, durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins des Max-Steenbeck-Gymnasiums.

Der Wetterballon wird von Torsten Skorubski (Mitte) und Schülern des Max-Steenbeck-Gymnasiums in Cottbus mit 1000 Litern Helium befüllt und in die Luft geschickt. Die dabei gesammelten Daten werden im Unterricht ausgewertet. Das auf Naturwissenschaften spezialisierte Gymnasium plant, mehr Schüler aufzunehmen.

Michael Helbig