: Drehkreuz Cottbus für Flüchtlinge aus der Ukraine am Netz
Bis zu sieben Sonderzüge pro Tag sollen jetzt Cottbus von Wroclaw ohne Zwischenhalt ansteuern, um Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine sicher nach Deutschland zu bringen. Am dritten deutschen Drehkreuz ist das eine große Herausforderung.
Jeweils etwa 250 Flüchtlinge aus der Ukraine kommen je Sonderzug aus Wroclaw in Cottbus an. Beamte der Bundespolizei kontrollieren die Papiere. Neben Hannover und Berlin ist Cottbus das dritte Drehkreuz für die Verteilung der Flüchtlinge aus der Ukraine.
Frank Hammerschmidt/dpa
Im Willkommenszentrum am Hauptbahnhof Cottbus erhalten Flüchtlinge aus der Ukraine schnell Hilfe für ihre Weiterreise.
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Flüchtlinge werden von Helfern in Empfang genommen. Sechs Sonderzüge aus Wroclaw sind bisher täglich in Cottbus angekündigt. Am Starttag für das neue Drehkreuz sind es vier, zwei am Vormittag, zwei am Abend. Von bis sieben Sonderzügen pro Tag ist nun die Rede.
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Tonja ist aus Tschernihiw in der Ukraine geflohen. Sie ist am Mittwoch mit einem Sonderzug in Cottbus angekommen und sitzt in einem Bus nach Regensburg.
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Nadeshda (r.) aus Nikolajew ist aus dem zweiten Sonderzug gestiegen, der Cottbus am Mittwoch erreicht hat. Sie lässt sich zur Weiterreise beraten.
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Flüchtlinge aus der Ukraine zeigen Beamten der Bundespolizei ihre Dokumente.
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Flüchtlinge aus der Ukraine sind in Cottbus angekommen. Die Stadt ist ein Drehkreuz, eine Zwischenstation für die meisten Ankommenden.
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Der Bus in die Region Nürnberg steht bereit. In den Zügen erfragen Helfer schon die Ziele der Flüchtlinge. Die Cottbuser werden informiert und sorgen am Drehkreuz dafür, dass die Busse ausgeschildert sind und von den Ukrainern gefunden werden.