Ein rasante Fahrt durch die Cottbuser Innenstadt endete für den Fahrer eines VW Passat mit einem Strafverfahren. Was war passiert? Samstagnacht (2. April) kam das Fahrzeug in der Bahnhofstraße/ Ecke Berliner Straße einer Streifenbesatzung entgegengefahren. Als der Fahrer bemerkte, dass die Polizisten beabsichtigten, ihn zu kontrollieren, beschleunigte er seinen Pkw und versuchte zu fliehen.
Mit knapp 100 km/h fuhr der Mann am Altmarkt vorbei in Richtung Oberkirche. Nach Polizeiangaben kam er mit seinem Fahrzeug in der Linkskurve auf Höhe der Kirche nach rechts von der Fahrbahn ab. Hierbei streifte er die Bordsteinkante und beschädigte dadurch den eigenen, hinteren rechten Reifen.

Fahrer hatte 1,20 Promille

Nach der Kurve fuhr der Pkw über den Oberkirchplatz auf den angrenzenden Parkplatz. Dort wurden dann alle vier Insassen des Fahrzeuges kontrolliert. Der 24-jährige Fahrer erlangte, nach einem freiwillig durchgeführten Atemalkoholtest, einen Wert von 1,20 Promille. Des Weiteren ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Der nunmehr Beschuldigte wurde für eine beweissichernde Blutentnahme in die Polizeiinspektion Cottbus/ Spree-Neiße gebracht. Die Weiterfahrt wurde untersagt und der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
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