Auto brennt in Cottbus
: Anwohner löschen Flammen selbst – war es Brandstiftung?

Ein brennendes Auto sorgte bei Anwohnern in Cottbus für Aufregung, mehrere Notrufe erreichten Polizei und Feuerwehr. Was war los?
Von
Leona Bellinda Schröder
Cottbus
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Symbolbild: ARCHIV - 15.03.2019, Bayern, Kempten: Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. (zu dpa: «Hundeherrchen tritt beim Gassigehen auf Katzenbesitzer ein») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In der Bodelschwinghstraße in Cottbus stand ein Auto in Flammen. Anwohner informierten die Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr, sie konnten die Flammen bis zu deren Eintreffen selbstständig löschen. (Symbolbild)

Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Mehrere Anwohner der Bodelschwinghstraße in Cottbus alarmierten am späten Dienstagabend die Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr. Ein Zusammenhang mit ähnlichen Fällen wird untersucht.

Gegen 23:15 Uhr gingen mehrere Notrufe bei den Rettungskräften in Cottbus ein. Anwohnerinnen und Anwohner meldeten einen brennenden Pkw in der Bodelschwinghstraße. Während die Einsatzkräfte noch unterwegs waren, gelang es den Anwohnenden bereits, die Flammen an dem BMW selbstständig zu löschen.

Die Feuerwehr untersuchte das Auto auf Glutnester und stellte sicher, dass der Brand vollständig gelöscht war, sodass keine weitere Gefahr am Ort des Brandgeschehens bestand.

Vermutlich Brandstiftung als Ursache

Einsatzkräfte der Polizei sicherten Spuren am Tatort und stellten den BMW sicher, um den Täter durch weitere Ermittlungen aufzuspüren. Vermutet wird, dass der Pkw durch Brandstiftung in Flammen stand, bisher wurde kein Tatverdächtiger gefasst.

In der letzten Zeit brannten vermehrt Autos in Cottbus – die Polizei ermittelt, ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht.