Ortsumfahrung Cottbus: Neue Straße zur Autobahn A15 komplett frei - was noch fehlt

Vollständige Freigabe des zweiten Abschnitts der Ortsumfahrung Cottbus mit einer dritten Autobahnanbindung (Cottbus-Ost) für die Lausitzmetropole. Für eine komplette Umfahrung von Cottbus aber fehlt noch ein dritter Bauabschnitt bis nach Groß Oßnig.
Jan Siegel- Zweiter Abschnitt der Ortsumfahrung Cottbus ist seit Mittwoch komplett freigegeben.
- Neue Verbindung über B168 und B97 zur A15 – inklusive Anschlussstelle Cottbus-Ost.
- Entlastung für Pendler zwischen Cottbus, Forst sowie in Richtung A15 und A13.
- Strecke ist rund 8,2 Kilometer lang und wurde offiziell mit Gästen eröffnet.
- Ein dritter Bauabschnitt bis zur B97 im Norden steht aus; Planungen laufen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf die Freigabe dieser Straße haben besonders viele Autofahrer in der Region um Cottbus lange gewartet. Seit dem heutigen Mittwoch, 19. August, ist der zweite Abschnitt der Ortsumfahrung Cottbus komplett befahrbar.
Ab dem Nachmittag rollt dort der Verkehr über die neue Verbindung der B168 und B97 bis zur Autobahn A15, auch über die neue Autobahnauffahrt Cottbus-Ost.
Für Pendler in der Lausitz bedeutet die Freigabe der neuen Straße vor allem eine spürbare Entlastung auf dem Weg zwischen Cottbus und dem Raum Forst sowie in Richtung der Autobahnen A15 und A13.
Besonders der Verkehr, der bislang durch das Stadtgebiet von Cottbus oder über belastete Umleitungsstrecken geführt wurde, soll nun schneller und direkter ans Ziel kommen. Die neue Strecke führt den überörtlichen Verkehr an der Cottbuser Innenstadt vorbei und bindet die Oder-Lausitz-Straße an die Autobahn an.
Am Vormittag war die rund 8,2 Kilometer lange Verbindung bei einer kleinen Zeremonie offiziell eröffnet worden. Mit dabei waren unter anderem Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach, Staatssekretär Stefan Schnorr aus dem Bundesverkehrsministerium, der Cottbuser Oberbürgermeister Tobias Schick und Vertreter des Landesbetriebs Straßenwesen.
Verbindung von A15 bis zu diesem Knotenpunkt ist nun fertig
Schnorr sprach von einem Projekt mit „herausragender Bedeutung“ für Stadt und Region. Der Bund habe dafür „über 80 Millionen Euro“ an Strukturstärkungsmitteln eingesetzt. Minister Crumbach betonte, mit der Fertigstellung werde die Vernetzung von Cottbus und der Lausitz mit dem Bundesfernstraßennetz „erheblich verbessert“. Zugleich werde die Innenstadt verkehrlich entlastet.
Nach Angaben des Landesbetriebs umfasst die Gesamtmaßnahme den rund 6,9 Kilometer langen zweiten Verkehrsabschnitt der Ortsumgehung sowie eine etwa 1,3 Kilometer lange Netzergänzung der B97.

Die Anbindung der Ortsumfahrung an die Autobahn BAB 15 und die neue Auffahrt Cottbus-Ost erfolgt über eine so bezeichnete, aufwendige „Trompete“.
Michael HelbigEin großer Teil der Strecke in Richtung Forst war bereits im August 2025 freigegeben worden. Mit dem nun eröffneten Anschluss an die A15 ist die Verbindung vom Knotenpunkt L49/B168 bis zur Autobahn vollständig hergestellt.
Wie wird die Cottbuser Ortsumfahrung komplett?
Für eine vollständig Ortsumfahrung Cottbus fehlt noch ein nördlicher Teil. Gemeint ist ein dritter Bauabschnitt zwischen der B168 im Westen und der B97. Erst mit dieser Verbindung wäre der Verkehr komplett um die Stadt herum geführt.
Der jetzt freigegebene Abschnitt verbessert vor allem die Anbindung im Osten und Süden in Richtung Forst und A15. Für den dritten Abschnitt laufen gerade erst die Streckenplanungen.

