Oberbürgermeister in Cottbus: Warum sich die Rathauschefs aus Ostdeutschland treffen

Der Oberbürgermeister von Cottbus Tobias Schick hat die Rathauschefs aus ostdeutschen Städten an die Spree eingeladen. Die Kommunalpolitiker wollen beispielsweise über die Sicherheit an Schulen und die Herausforderungen der Energiewende sprechen.
Patrick Pleul/dpa- Cottbus lädt Ost-OBs zur Konferenz ab Donnerstag (26. Februar 2026) ein.
- Rund 20 Stadtoberhäupter aus u. a. Rostock, Dresden, Jena, Erfurt kommen.
- Themen: Wärmeplanung, Energiewende, Sicherheit an Schulen und im öffentlichen Raum.
- Weitere Punkte: demografischer Wandel, Schutz kritischer Infrastruktur, kommunale Handlungsfähigkeit.
- Ziel: Austausch, Kooperationen, früherer Einbezug der Kommunen; Gast: Elisabeth Kaiser.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Cottbus wird zum zentralen Treffpunkt der ostdeutschen Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister. Rund 20 Stadtoberhäupter kommen dazu ab Donnerstag (26. Februar 2026) in die Lausitzmetropole an der Spree.
Angekündigt haben sich die Oberbürgermeister aus Städten wie Rostock, Schwerin, Greifswald, Dresden, Zwickau, Potsdam, Frankfurt (Oder), Jena, Gotha, Halle, Gera, Erfurt, Hoyerswerda, Lutherstadt Wittenberg und auch Neubrandenburg. Sie folgen damit einer Einladung des Cottbuser Oberbürgermeisters Tobias Schick (SPD).
Die Konferenz der OB aus ganz Ostdeutschland im Rahmen des Deutschen Städtetages findet zweimal jährlich statt und widmet sich aktuellen Themen mit besonderer Dringlichkeit für die ostdeutschen Kommunen.
Oberbürgermeister-Konferenz in Cottbus – Kernthemen und Ziele
Im Mittelpunkt der Beratungen stehen unter anderem die Herausforderungen der Wärmeplanung und der Energiewende für die Städte. „Unsere Städte stehen unter Druck – finanziell, strukturell und gesellschaftlich. Besonders besorgniserregend ist, dass Gewaltbereitschaft unter Kindern und Jugendlichen spürbar zunimmt“, betont Tobias Schick. „Sicherheit an Schulen und im öffentlichen Raum ist keine Randfrage, sondern eine Grundvoraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt.“ Die Kommunen dürften mit diesen Entwicklungen nicht allein gelassen werden, sagt der Cottbuser Oberbürgermeister.
Außerdem beraten die Stadtoberhäupter auch über den demografischen Wandel, den Schutz kritischer Infrastrukturen und wirkungsvolle Strategien zur Stärkung der kommunalen Handlungsfähigkeit. Die Möglichkeit zum direkten Austausch und das Lernen voneinander stünden dabei im Vordergrund, heißt es aus dem Cottbuser Rathaus.
Ziel der Beratungen in Cottbus sei es auch, von erfolgreichen Ideen und Ansätzen gegenseitig zu profitieren, Fehler zu vermeiden und vielleicht auch neue Kooperationen anzustoßen.
OB-Konferenz in Cottbus – Kooperation und Einfluss auf den Bund
Gleichzeitig könne dem Bund mit einem geschlossenen Vorgehen der Kommunen immer wieder deutlich gemacht werden, dass bei der Erarbeitung neuer Gesetze und Vorhaben die Städte, Gemeinden und Landkreise früher einbezogen werden müssen.
Als Gast bei der Konferenz der Ost-OB in Cottbus wird Elisabeth Kaiser, Staatsministerin beim Bundesminister der Finanzen und Ostbeauftragte der Bundesregierung, erwartet.
Die Stadt Cottbus will die Gelegenheit des OB-Treffens nutzen, um sich als engagierte Gastgeberstadt zu präsentieren und selbst auch Impulse mitnehmen für die Bewältigung eigener kommunaler Herausforderungen.

