LR+LR+Leben in Cottbus
: Ist die Stadt zu queer-feindlich für junge Menschen?

Immer noch verlassen junge Menschen die Stadt, obwohl sie hier dringend gebraucht werden. Ein junger Cottbuser erzählt, warum er sich in der Stadt nicht immer wohlfühlt.
Von
Luise Mösle
Cottbus
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Ahmad Albaddah hofft, dass sich der Arbeitsmarkt und das kulturelle Angebot in der Region verbessern werden, aber es ist unwahrscheinlich, dass er die Veränderungen noch selbst erleben wird. Er plant, nach Abschluss seines Studiums wegzuziehen, da er im Alltag zu viel Fremdenfeindlichkeit erlebt hat.

Ahmad Albaddah begeistert sich für nachhaltige Architektur, kann sich aber nicht vorstellen, später in der Lausitz in diesem Bereich zu arbeiten.

Ahmad Albaddah setzt sich dafür ein, dass sich die Angebote für junge, queere Menschen in Cottbus verbessern. Ob er selbst von der Entwicklung noch profitiert, weiß er nicht. Er ist sich noch nicht sicher, ob er in der Stadt bleiben will.

Lisa Hör