In Cottbus wurden am Dienstagabend zwei Menschen bei einem Vorfahrtunfall in der Madlower Chausee schwer verletzt. Das berichtet die Polizeidirektion Süd. Ein 56 Jahre alter Motorradfahrer und seine 50 Jahre alte Beifahrerin wurden demnach auf der Höhe der Aus- und Einfahrt zum Einkaufszentrum Lausitz-Park von einem Auto erfasst. Der Motorradfahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber in das Unfallkrankenhaus Berlin geflogen werden musste. Der Rettungshubschrauber kam nach Angaben der Leitstelle Lausitz aus Dresden, da alle stationierten Hubschrauber in der Region zur gleichen Zeit ebenfalls zu Noteinsätzen unterwegs waren. Die Frau wurde in das Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus eingeliefert. Der Sachschaden beträgt nach Angaben der Polizei rund 4000 Euro. Ein Sachverständiger der Dekra wurde zur Untersuchung der genaueren Unfallursache hinzugezogen.
Einen weiteren schweren Verkehrsunfall mit einem Zweirad gab es am Mittwochmorgen in Luckau. Gegen 5:15 Uhr stieß auf der L52 auf der Höhe einer Tankstelle eine Schwalbe mit einem Auto zusammen. Der Fahrer des Zweirades wurde dabei schwer verletzt und musste in das Krankenhaus in Luckau gebracht werden. Die Unfallursache könnte nach Angaben der Polizei die Missachtung der Vorfahrt gewesen sein.

Hoher Trinkwasserverbrauch in Südbrandenburg

Vom Wetter in Südbrandenburg und Nordsachsen gibt es wenig neues zu berichten. Für Mittwoch und Donnerstag kündigt der Deutsche Wetterdienst erneut viel Sonne und heiße Temperaturen an. Das Thermometer soll auf 30 bis 34 Grad steigen. Damit steigt auch wieder die Waldbrandgefahr in der Region. Und auch der Wasserverbrauch dürfte erneut hoch sein. Wegen der anhaltenden Hitze ist der Trinkwasserverbrauch im Süden Brandenburgs in den vergangenen Tagen nach Angaben der Lausitzer Wasser GmbH (LWG) kräftig gestiegen. Am Freitag, 7. August, sei der größte Wasserverbrauch des Jahres verzeichnet worden, sagte die Sprecherin des Versorgers, Marina Röwer. Demnach wurden am Freitag 31 322 Kubikmeter Wasser verbraucht. Das sei mehr als doppelt so viel wie an durchschnittlichen Tagen, erklärte Röwer. Trotz Hitze und Trockenheit sei die Versorgung mit Trinkwasser aber nicht gefährdet, versicherte Röwer.