Die Stadt Cottbus möchte die Bundesgartenschau 2033 nach Brandenburg holen. Bürgerinnen und Bürger können sich nun mit Ideen und Meinungen einbringen, sagte ein Sprecher der Stadt am Dienstag. Bereits ein Jahr lang sei an einer Machbarkeitsstudie gearbeitet worden. Im Laufe des kommenden Jahres solle dann in der Stadtverordnetenversammlung ein Votum gefällt werden, ob die Stadt sich offiziell bewirbt.
2019 hatte die Stadt eine schriftliche Bewerbung für die Bundesgartenschau (Buga) im Jahr 2033 an die Deutsche Gartenbaugesellschaft verschickt. Zu dem Zeitpunkt könne der künftige Cottbuser Ostsee möglicherweise schon aus der Bergaufsicht entlassen worden sein, hieß es vor zwei Jahren. Nach bisherigen Überlegungen müsse eine zweite Buga in Cottbus alte und neue Landschaften verbinden. Sprich: der historische Landschaftsgarten von Fürst Pückler in Branitz mit dem künftigen Ostsee, der aus dem einstigen Tagebau Cottbus-Nord entstehen wird.

Buga 1995 bereits in Cottbus

Eine Buga fand bereits vom 29. April bis zum 8. Oktober im Jahr 1995 in Cottbus statt. Es handelte sich um die erste in Brandenburg und den neuen Bundesländern insgesamt.