Eine Stadtführung beleuchtet, wie koloniale und sozialistische Geschichte in Cottbus zusammenhängen. Sie wirft ein neues Licht auf bekannte Orte. Fürst Pückler darf in dieser Erzählung nicht fehlen.
Die Fürst-Pückler-Statue an der Stadtpromenade ist eine Station des postkolonialen Stadtrundgangs. Pückler hatte das etwa zwölfjährige Mädchen Machbuba als Sklavin gekauft und sie als seine „Mätresse“ behandelt. ⇥
Liesa Hellmann | LR
Das Mosaik in der Spremberger Straße auf Höhe der Schloßkirche nimmt die Stadtführung zum Anlass über Vertragsarbeiter in der DDR zu sprechen.
Liesa Hellmann | LR
In der Oberkirche befindet sich eine Tafel, die gefallenen Soldaten aus Cottbus, gedenkt, die am Völkermord an den Herero und Nama sowie an der Niederschlagung des sogenannten "Boxeraufstandes" in China beteiligt waren.