Kirche in Cottbus: Propst Besch verlässt die Stadt – das wird sein Nachfolger

Abschiedsgottesdienst für Propst Thomas Besch (l.). Er wechselt als Stellvertretender Generalvikar in die Bistumsleitung nach Görlitz. Zum Abschied gab es von den Cottbusern ein Buch voller Erinnerungen.
Bodo Baumert- Propst Thomas Besch verlässt nach 19 Jahren die Katholiken in Cottbus und wechselt nach Görlitz.
- Er wird stellvertretender Generalvikar in der Bistumsleitung – Abschiedsgottesdienst am 6. Juli.
- Besch prägte die Ökumene in Cottbus und initiierte Projekte wie das Akademieforum und Segensfeiern.
- Zum Abschied gab es Geschenke, u. a. ein Buch voller Erinnerungen und eine farbenfrohe Stola.
- Daniel Laske, bisher Pfarrer in Spremberg, übernimmt ab dem 25. August das Amt des Propstes.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit 19 Jahren leitet Thomas Besch (64) die Geschicke der Katholiken in Cottbus. Als Propst der Gemeinde St. Maria Friedenskönigin und seit 2021 als Pfarrer für die Großgemeinde, zu der auch die beiden anderen Cottbuser Kirchen sowie die Kirchen in Drebkau und Peitz gehören.
Doch damit ist nun Schluss. Thomas Besch wechselt als stellvertretender Generalvikar in die Verwaltung des Bistums nach Görlitz. Am Sonntag (6. Juli) hat er seinen letzten Gottesdienst als Propst in Cottbus gefeiert.
„Nehmt nichts mit auf den Weg“, hat Propst Besch selbst in seiner Predigt noch aus der Bibel zitiert. Umsetzen wird er das auf seinem Weg nach Görlitz allerdings nicht können. Denn natürlich gab es einige Geschenke und Dankesworte von den Gemeindemitgliedern. Unter anderem erhielt der Propst ein Buch voller Erinnerungen an sein Wirken in Cottbus.
Und das ging weit über die katholische Gemeinde hinaus, wie etwa der evangelische Superintendent Georg Thimme zum Abschied betonte: „Man hat gemerkt, dass Dir die Ökumene wichtig ist“.
Diese Spuren hinterlässt Propst Besch in Cottbus
Die Gründung des Akademieforums und des Evangelischen Gymnasiums fallen in die Wirkungszeit des Propstes. Auch Segensfeiern für nicht getaufte Jugendliche hat er ermöglicht. „Sie haben uns gezeigt, dass Kirche auch Spaß machen darf. Und, dass sie bunt sein kann“, sagt der Vorsitzende des Pfarreirates, Alexander Schlink.
Und bunt wird es dann auch am Altar. Von den afrikanischen Gemeindemitgliedern bekommt der Propst eine farbenfrohe Stola, von den indischen Studenten einen besonderen Dank. Auch für sie habe sich der Propst sehr engagiert.
Der Nachfolger für Thomas Besch im Amt des Propstes steht übrigens schon fest. Ab dem 25. August wird Daniel Laske, bisher Pfarrer in Spremberg, nach Cottbus wechseln. Solange werden die beiden übrigen Seelsorger in Cottbus, Pfarrer Christoph Lamm und Kaplan Roland Pisarek, sich um die Cottbuser Katholiken kümmern.

