Kampfmittelsuche in Cottbus
: Der Südfriedhof bleibt am Mittwochmorgen geschlossen

Der Südfriedhof in Cottbus bleibt ab Mittwochmorgen (29. Juli)  wegen einer Sprengung von Fundmunition geschlossen. Die wurde bei der Kampfmittelsuche in den Madlower Schluchten gefunden.
Von
Antje Herkt
Cottbus
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Die Buche gegenüber der Feierhalle auf dem Südfriedhof in Cottbus ist von einem Pilz befallen. Die Baumexperten haben ein Gegenmittel gesucht und gefunden.

Der Südfriedhof in Cottbus mit seiner Feierhalle. Ab Mittwochmorgen (29. Juli) bleibt er geschlossen. Im Bereich der Anlage wird Fundmunition gesprengt.

Peggy Kompalla (Archiv)
  • Südfriedhof in Cottbus bleibt ab Mittwochmorgen (29. Juli) wegen Sprengung geschlossen.
  • Gesprengt wird Fundmunition aus den Madlower Schluchten – Vernichtung erfolgt vor Ort.
  • Die Sprengung ist für den Vormittag geplant, die Dauer der Sperrung wird später bekanntgegeben.
  • Seit Montag (27. Juli) läuft eine Suche nach Weltkriegsmunition im Waldstück bei Madlower See.
  • Das Gebiet zwischen Madlower See, Bautzener Straße und Bahnstrecke Cottbus–Görlitz ist voll gesperrt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wer regelmäßig früh auf dem Cottbuser Südfriedhof Gräber seiner Angehörigen gießt, steht am Mittwoch (29. Juli) vor verschlossenen Türen. Die große Friedhofsanlage bleibt an diesem Tag ab dem Morgen dicht. Darüber informiert die Stadtverwaltung. Die Zugänge werden bereits am Dienstagabend verschlossen.

Hintergrund: Im Bereich des Südfriedhofs wird Fundmunition gesprengt, die bei den aktuell laufenden Sondierungsarbeiten in den Madlower Schluchten gefunden wurde. Die Spezialisten haben sich für die Vernichtung vor Ort entschieden, da der Fund als nicht transportfähig eingestuft wurde. Nach Angaben der Stadt handelt es sich nicht um eine Fliegerbombe

Wie lange die Sperrung am Mittwoch bestehen bleiben muss, steht aktuell noch nicht fest. Die Freigabe des Südfriedhofs für die Öffentlichkeit erfolgt nach Beendigung der Arbeit des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. Eine Evakuierung umliegender Gebäude ist nach aktuellem Kenntnisstand nicht notwendig

Seit Montag (27. Juli) führt eine vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg beauftragte Fachfirma eine routinemäßige Suche nach Munitionsresten aus dem Zweiten Weltkrieg durch. Dafür ist das Waldstück zwischen dem Madlower See, der Bautzener Straße und der Bahnstrecke Cottbus – Görlitz voll gesperrt. Die dortigen Wege können nicht genutzt werden.