: Wie ein Malerbetrieb aus Burg 100 Jahre überlebt
In der dritten Generation führt Malermeister Uwe Woschech in Burg den Betrieb seiner Familie. Zum 100. Jubiläum erzählt er, wie sie zwei Weltkriege, den Kalten Krieg und die Wende überstanden haben.
Uwe Woschech liebt es bunt. Der Malermeister hat sich auf Naturmaterialien wie Bambus, Muscheln und Baumwolle spezialisiert, die Wohnzimmerwände in allen Formen und Farben schmücken können.
Josephine Japke
Vor 100 Jahren, am 1. Juli 1920, gründete Erich Woschech den Malerbetrieb. Angefangen hat alles mit dieser kleinen Werkstatt in Burg.
Josephine Japke
Im Nachlass des Großvaters fand Uwe Woschech auch ein altes Blechschild und ein Beispiel für eine Tapete aus dem Jahr 1931.
Josephine Japke
Eine Rechnung aus dem Jahr 1924 belegt, wie viel die Dienste des Altmeisters Erich Woschech kosteten.
Josephine Japke
1941 zeichnete Erich Woschech dieses Bild. "Und das während des Krieges, das muss man sich mal vorstellen", sagt Uwe Woschech. Das künstlerische Talent auf der Leinwand läuft durch die Familie, denn auch Uwe und sein Vater Roland können sehr gut zeichnen.