Rund um den Jahreswechsel – als das neuartige Coronavirus nur eine Randnotiz aus China war – erreichte in Cottbus die Debatte um das Mobilitätskonzept für die Innenstadt ihren Höhepunkt. Den Entwurf dafür hatte das Rathaus im Herbst vorgelegt und vorgestellt. Die Reaktionen darauf reichten in den folgenden Wochen von Applaus bis zu kompletter Ablehnung. 56 Stellungnahmen hat die Stadtentwickler zu dem Papier erreicht. Dazu kommen die Hinweise der Träger öffentlicher Belange – wie etwa Cottbusverkehr, Vermieter sowie und die Vertreter von Handwerkern und Unternehmern. Diese werden derzeit noch bearbeitet.
Nach Informationen aus dem Fachbereich Stadtentwicklung laufen parallel dazu die Vorbereitungen für eine Mieterbefragung. Die Anregung dazu hatte Torsten Kunze, Geschäftsführer der GWC Gebäudewirtschaft Cottbus, gemacht. Die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer werden ihrerseits ihre Mitglieder zu dem Mobilitätskonzept befragen.

Cottbuser Mobilitätskonzept soll Ende 2020 beschlussfähig sein

Im zweiten Halbjahr 2020 nach der Sommerpause soll es erneut öffentliche Runden zum Konzept geben – sofern die Corona-Einschränkungen dies zulassen. Ziel der Stadtverwaltung ist es, bis zum Jahresende das Konzept soweit angepasst zu haben, dass es beschlussfähig ist. Dann könnten bereits ab 2021 erste Ideen umgesetzt werden. Doch davor muss das Stadtparlament noch zustimmen.
Mobilitätskonzept für die Cottbuser Altstadt Unternehmer stellen sich gegen Reglementierung

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