
In der Zuchthaus-Gedenkstätte: Führungen im Mondschein
Cottbus(red/pos) „Den Vollmond konnte ich aus meinem Zellenfenster nie sehen, weil während meiner Haftzeit Mitte der 1970er-Jahre Blechblenden den freien Blick nach draußen versperrten. Als wir uns aber im Mondlicht zur Nachtschicht vor der Pentacon-Halle aufstellten, empfand ich ein unheimliches Gefühl des Verlassenseins, weil nur der helle Mond eine Verbindung zur unerreichbaren Außenwelt war“, so Dieter Dombrowski, Vorsitzender des Menschenrechtszentrums.
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