(red/pos) „Den Vollmond konnte ich aus meinem Zellenfenster nie sehen, weil während meiner Haftzeit Mitte der 1970er-Jahre Blechblenden den freien Blick nach draußen versperrten. Als wir uns aber im Mondlicht zur Nachtschicht vor der Pentacon-Halle aufstellten, empfand ich ein unheimliches Gefühl des Verlassenseins, weil nur der helle Mond eine Verbindung zur unerreichbaren Außenwelt war“, so Dieter Dombrowski, Vorsitzender des Menschenrechtszentrums.

Die aktuelle Führung beginnt um 21 Uhr (mindestens fünf Teilnehmer). Der Eintritt beträgt sechs Euro. Anmeldung bis Samstag 16 Uhr: Telefon 0355 2901330 (bitte Telefonnummer hinterlassen).