Am Samstagabend 19:01 Uhr ist die Feuerwehr in Cottbus über den Brand am Alten Cottbuser Weg in Kahren informiert wurden, wie die Leitstelle Lausitz mitteilt. Die Berufsfeuerwehr Cottbus und die Freiwilligen Feuerwehren Branitz und Kahren rückten aus. Vor Ort stellte sich dann der gemeldete Flächenbrand als Waldbrand heraus.

Deshalb wurden zusätzlich die Freiwilligen Feuerwehren Sachsendorf, Schmellwitz, Saspow und Sielow nachalarmiert. Wie die Leitstelle Lausitz informiert, haben rund 1200 Quadratmeter Fläche in Brand gestanden. Rund zwei Stunden waren die Kameraden der Feuerwehr im Einsatz.

„Dieser Brand ist bereits der dritte innerhalb weniger Wochen in einem Waldgebiet. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden, die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen“, heißt es auf der Facebook-Seite von „Blaulicht Reporter Cottbus und Umgebung“, die von zwei in der Freiwilligen Feuerwehr aktiven Männern betrieben wird.

Nach Rückersdorf im Elbe-Elster-Kreis wurde die Feuerwehr am Samstagabend kurz vor 23.30 Uhr gerufen. An der Friedersdorfer Straße in der Nähe des Schulsportplatzes war ein Feuer im entstehen. Da das Feuer schnell entdeckt wurde, konnten die Kameraden eine Ausbreitung auf weitere Grün- und Waldflächen verhindern. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet. Auch hier geht die Polizei von Brandstiftung aus. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet, die Polizei ermittelt.

Wie ein Blick auf den aktuellen Waldbrandgefahrenindex in Brandenburg zeigt, besteht schon nach den wenigen warmen, sonnigen Tagen bereits mittlere bis hohe Waldbrandgefahr in den Brandenburger Landkreisen.

Deshalb gilt es für Menschen sich entsprechend zu verhalten. „Der kleinste Funke kann eine Katastrophe auslösen. Menschliches Handeln verursacht mehr als 90 Prozent aller Waldbrände mit bis zu 99 Prozent der Waldbrandschadflächen“, heißt es dazu vom Brandenburger Umweltministerium. Rauchen und Feuer im und am Wald sind absolut tabu, glimmende Zigaretten aus dem Autofenster werden, kann ebenfalls dramatische Folgen haben.