Während der Bauarbeiten auf der nördlichen Seite des Cottbuser Bahnhofs ist im Verlauf des Dienstagvormittags eine Bombe entdeckt worden. Aktuell werden in der Nähe des neuen Tunnelausgangs in Richtung Altstadt die Wege und Straßen hergerichtet. Die Bombe liegt im Erdboden zwischen dem Tunnelausgang und dem Großenhainer Bahnhof. Das Kriegsgerät ist damit bei einer vorherigen Bodenuntersuchung unentdeckt geblieben. Der Cottbuser Bahnhof war zum Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 Ziel mehrerer Luftangriffe.
Nach Informationen von Ordnungsdezernent Thomas Bergner (CDU) handelt es sich dabei um eine 200 Kilogramm schwere Bombe. Die Kampfmittelexperten identifizierten sie Waffe deutscher Bauart mit russischem Zünder. Bomben dieser Art wurden bereits häufiger in der Lausitz gefunden und mussten entschärft werden.
Dies ist auch für das Kriegsgerät am Bahnhof der geplant. Die Entschärfung soll nach Auskunft des Cottbuser Rathauses am Donnerstag stattfinden. Bis dahin wird der Sprengkörper rund um die Uhr von einem Sicherheitsdienst bewacht.
Welche Einschränkungen diese Arbeiten für den Zugverkehr und die Nachbarschaft haben, wird derzeit ermittelt. Nähere Informationen darüber will die Stadt Cottbus spätestens am Mittwoch geben.
Anschluss ans Verkehrsnetz Neue Bauarbeiten am Cottbuser Bahnhof

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