(wsw) Die Nachwuchshandballer des LHC Cottbus konnten sich am Wochenende ihren Traum von der direkten Qualifikation für die Jugend-Bundesliga nicht erfüllen. Bei einem Turnier in Schwerin mussten sie dem HSV Hamburg und dem VfL Bad Schwartau die ersten beiden Turnierplätze überlassen. Die Chance, dennoch weiter in der höchsten deutschen Spielklasse spielen zu können, haben sich  die Lausitzer allerdings durch Siege gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin und die SG OSF Berlin erhalten.

„Wir haben unser Planminium  mit Platz drei erreicht“, stellte Trainer Jacek Bedzikowski fest. „Wir haben auch gegen Hamburg und Bad Schwartau gut mitgehalten, allerdings ein paar technische Fehler zu viel gemacht und gegen Bad Schwartau vor allem in der der ersten Halbzeit klare Chancen nicht genutzt“, fasste er zusammen. „Am Ende waren die beiden Mannschaften, die ja auch in der abgelaufenen Saison vor uns standen, etwas besser“, anerkannte der LHC-Trainer, der insgesamt mit seiner Mannschaft zufrieden war. „Die Jungs haben sich von ihrer besten Seite gezeigt.“

Am Pfingstwochenende werden nun bei einem Turnier in der Nähe von München mit sieben Mannschaften  die beiden letzten Tickets für die Jugend-Bundesliga der kommenden Saison vergeben. Gespielt wird in zwei Gruppen mit drei beziehungsweise vier Teilnehmern, darunter unter anderen Hildesheim, Hüttenberg und Ballingen-Weilstetten. Nur die Gruppensieger sichern sich den Aufstieg.

 Qualifikation zur  Jugend-Bundesliga:

LHC Cottbus – HSV Hamburg 19:23

LHC Cottbus – Bad Schwartau 15:25

LHC Cottbus – OSF Berlin 23:14

LHC Cottbus – Mecklenburger Stiere Schwerin 26:22

LHC-Kader: Radke, Speed, Menz; T. Möllers, M. Möllers, Pohle, Kähler, Reinhard, Kutz, Knecht, Päch, Kuhlow, Ehmke, Ermling, Wolschina, Fischer